Fr., 07.12.2018

Rotary Club Stemwede-Dümmer pflanzt Bäume an der Leverner Mühle Zeichen für Klimaschutz gesetzt

Helfer und Organisatoren vom Rotary Club Stemwede-Dümmer haben auch das Mühlengelände besichtigt.

Helfer und Organisatoren vom Rotary Club Stemwede-Dümmer haben auch das Mühlengelände besichtigt.

Levern (WB). Das Ensemble der Leverner Mühle ist um eine Attraktion reicher. 24 Obstbäume reihen sich seit dem ersten Adventswochenende entlang der Zufahrt in einer Linie auf, gepflanzt vom Rotary Club Stemwede-Dümmer. Nach und nach soll daraus eine ganze Allee werden.

Mit Bäumen ein Zeichen setzen und etwas Konkretes für den Klimaschutz tun – das ist das Ziel einer weltweiten Aktion der Service-Clubs von Rotary International. Beim heimischen Rotary Club Stemwede-Dümmer fand diese Idee großen Anklang. Für jedes der aktuell 24 Mitglieder sollte ein schöner Baum gepflanzt werden – und zwar möglichst so, dass im Stemweder Land viele Menschen Freude daran haben.

Geeignete Fläche

Mit Hilfe von Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat, selbst Rotary-Mitglied, wurde der Mühlenweg an der Leverner Mühle als Standort ausgesucht. Abruszat schwebt schon lange vor, in Stemwede eine geeignete Fläche für Hochzeitsbäume zu finden, die von Brautpaaren anlässlich ihrer Trauung gepflanzt werden. Mit den 24 Bäumen von Rotary könnte nun für eine ganze Allee der Anfang gemacht sein.

Robuste Sorten

Die Rotary Club-Mitglieder und ihre Familien gingen am Samstagvormittag – mit Spaten und viel guter Laune ausgerüstet – in Levern ans Werk. Gärtnermeister Andreas Meuser von der Gemeinde Stemwede hatte die robuste Felsenbirne (Amelanchier arborea) »Robin Hill« als für den Standort am besten geeignet ausgesucht. Die Sorte gilt als ideales Bienen- und Vogelnährgehölz, mit rosa-weißen Blüten im April und scharlachroter Herbstfärbung der Blätter.

Vereinte Kräfte

Dietmar Nolte besorgte Pflanzen und Material und hob mit Mitarbeitern des Bauhofs im Vorfeld die Löcher aus. Nun galt es, die jungen Bäume mit Torf und Erde gerade in den Boden zu bekommen und mit Verbiss-Schutz um den Stamm auszustatten. Vor allem die Kinder hatten anschließend Freude daran, die Obstbäume zu bewässern. Mit vereinten Kräften waren in 90 Minuten alle 24 Bäume in einer Linie an den Wegesrand gesetzt.

 

Führung auf dem Gelände

Friedrich Klanke von der Mühlengruppe des Heimatvereins Levern, die die Mühle betreut, bedankte sich mit einer informativen Führung über das Gelände für die Baum-Spende. Und Rotary-Club-Präsidentin Dr. Brigitte Sommer-Hafer freute sich, dass Rotary Club und Heimatverein dafür bereits Anerkennung erfahren haben: »Für diese Aktion geht der diesjährige Innogy-Klimaschutzpreis in Stemwede an uns.«

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