Sa., 08.12.2018

Traditioneller Nikolausmarkt schafft adventliche Stimmung auf dem Hof Wäring »Halb Oppendorf ist versammelt«

Nikolauslieder auch auf Plattdeutsch haben die Mädchen und Jungen aus dem Oppendorfer Kindergarten vorgetragen.

Nikolauslieder auch auf Plattdeutsch haben die Mädchen und Jungen aus dem Oppendorfer Kindergarten vorgetragen. Foto: Nichau

Von Michael Nichau

Oppendorf (WB). »Gibt es etwas Schöneres, als mit dem Leuten aus dem eigenen Ort zusammenzusein und etwas Essen und Trinken zu können?« Mit diesen Worten hat ein Besucher des Nikolausmarktes in Oppendorf ein großes Lob ausgesprochen.

Denn seit dem Jahr 2004 richten die Organisatoren vom Förderkreis Dorfentwicklung den kleinen Adventsmarkt immer am Nikolaustag im Dorf aus. Inzwischen hat der

Veranstaltungsort gewechselt: Seit vier Jahren kommt der Nikolaus auf den Hof der Familie Wäring, gleich neben Mazda Pieper.

»Das ist wesentlich einfacher zu organisieren«, erläuterte Vorsitzende Marion Buck. »Am Hunneort mussten wir die Straße sperren und konnten praktisch erst am Nachmittag aufbauen. Hier läuft das alles entspannter.«

Nachdem freiwillige Helfer die ehemaligen Verkaufshütten von Spargel Buschmann renoviert haben, präsentiert sich auf dem Hofgelände jetzt eine kleine Budengasse, die mit den hell gestrichenen Häuschen ihren eigenen Reiz hat.

Besetzt werden die Buden mit Helfern aus dem eigenen Ort: Der Sozialverband kümmert sich um die Heißgetränke. Der Kindergarten bietet in einer Bude eine Tombola und ein Glücksraddrehen an. Dabei können die Kinder jeweils kleine Geschenke gewinnen. Außerdem wartete ein knisterndes Lagerfeuer darauf, dass Mädchen und Jungen dort Stockbrot backen konnten.

Für entsprechende kalte Getränke sorgte der Förderkreis Dorfentwicklung in einer eigenen Hütte und auch Waffeln wurden gebacken, während gleich nebenan die örtliche Löschgruppe der Feuerwehr mit Steaks und Bratwurst vom Grill den »Abendhunger« stillte. »heute bleibt die Küche kalt«, hieß es dann auch von vielen Besuchern.Schätzen lässt sich die Zahl der Gäste kaum. Doch mag – wie Marion Buck meinte – die Hälfte der Oppendorfer Bevölkerung den Markt aufgesucht haben. Dabei sorgten der Posaunenchor und erstmals der Spielmannszug für musikalische Untermalung.

Für Spannung sorgten die Voltigierer des Reitvereins. Es war eine Kunst, auf engstem Raum eine solch tolle Schauvorführung anzubieten.

Lohn gab es letztlich vom Nikolaus, der Geschenke verteilte.

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