»Musikverein Altes Amt Lemförde« gibt Konzert in St. Marienkirche
Beschwingte Klänge verzaubern

Stemwede-Dielingen (WB). Welch ein Klang! Das Konzert des »Musikvereins Altes Amt Lemförde« ist das erste musikalische Highlight in diesem Jahr in der Dielinger St. Marienkirche gewesen. Zahlreiche Besucher hatten den Weg ins Gotteshaus gefunden und ließen sich von den beschwingten Klängen verzaubern.

Sonntag, 03.02.2019, 12:08 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 12:10 Uhr
Die Musiker und Musikerinnen des »Musikvereins Altes Amt Lemförde« haben es verstanden, ihr Publikum zu begeistern. Foto: Heidrun Mühlke
Die Musiker und Musikerinnen des »Musikvereins Altes Amt Lemförde« haben es verstanden, ihr Publikum zu begeistern. Foto: Heidrun Mühlke

Mit der Sinfonie Nr. 1 des Komponisten Johannes Brahms, mit der die Musiker den Konzertabend einleiteten, hatte das Orchester sofort die ganze Aufmerksamkeit der Zuhörer. Diese genossen anerkennend die großartigen Töne. Stephan Flore, stellvertretender Vorsitzender und Dirigent, steuerte sein Orchester mit tanzendem Dirigentenstab – spürbar seine Freude an der Musik und gleichermaßen an dem Können des Orchesters.

»Wir sind die Marienspezialisten«, erklärte Moderator Stephan Klöpzig augenzwinkernd zu Beginn des Konzertes. Stets wäre das Orchester in den Marienkirchen der Region zu Gast. Die Musiker kämen gerne in diese Kirchen: Dort sei es warm und das Publikum sei freundlich.

Schlagzeuger rückt in den Fokus

Nach dem klassischen Auftakt ging es beschwingt weiter mit der »Lustspielouvertüre« von Béla Kéler sowie der bekannten »West Side Story« aus der Feder Leonard Bernsteins und dem Ohrwurm »The Second Waltz« des russischen Komponisten Dmitri Shostakovich. Es dürfte ruhig dazu von den Zuhörern ein Walzer aufs Parkett gelegt werden, interagierte Klöpzig humorvoll mit dem Publikum. »Damenwahl, selbstverständlich!«, ergänzte er.

Einen besonderen musikalischen Leckerbissen kündigte Klöpzig mit »Spinning Wheel« an, einem Song der amerikanischen Jazzrock-Band »Blood, Sweat and Tears«. »Unser Schlagzeuger, Karl-Wilhelm Meyerrose, fristet sein Dasein stets in der hintersten Reihe. Jetzt darf er singen«, machte der Moderator Lust auf die folgende gelungene Interpretation.

Zugabe entführt in die 80er Jahre

Im Konzertverlauf wechselten sich gefühlvolle Melodien mit schwungvollen Arrangements gekonnt ab, Musical-Melodien begeisterten genauso wie Jazzrock-Kompositionen, wie »A Whiter Shade of Pale« aus dem Jahr 1967 der Band Procul Harum.

Verdient waren am Ende die stehenden Ovationen der Zuhörer und die Musiker belohnten den tosenden Beifall mit einem Potpourri verschiedener Stücke aus den 1980er Jahren.

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