30.000 Liter Ladung umgepumpt – Kranwagen richtet Fahrzeug auf
Gülle-Laster stürzt auf die Seite

Stemwede (WB/ni). Wegen der Bergungsarbeiten eines umgestürzten Gülle-Lastwagens musste die Straße Klingenhagen in Stemwede-Dielingen am Donnerstag gesperrt werden.

Donnerstag, 07.03.2019, 14:18 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 14:46 Uhr
Der Gülle-Transporter (rechts) ist beim Abiegemanöver umgekippt. Die Ladung wurde in einen anderen Transporter abgepumpt. Ein Kranwagen rückte an, um das Fahrzeug zu bergen. Foto: Michael Nichau
Der Gülle-Transporter (rechts) ist beim Abiegemanöver umgekippt. Die Ladung wurde in einen anderen Transporter abgepumpt. Ein Kranwagen rückte an, um das Fahrzeug zu bergen. Foto: Michael Nichau

Der Lastwagen war – nach Angaben der Polizei – gegen Mittag auf der Bundesstraße 51 in Richtung Süden unterwegs. Dort wollte der Fahrer offensichtlich nach links in die Straße Klingenhagen abbiegen. Er kam jedoch aus noch nicht

Der Transporter ist auf die Seite gefallen. Nur geruinge Mengen Gülle sind ausgelaufen.

Der Transporter ist auf die Seite gefallen. Nur geruinge Mengen Gülle sind ausgelaufen. Foto: Nichau

geklärter Ursache auf die linke Fahrspur ab, überfuhr eine Verkehrsinsel samt Schildern, stürzte auf die rechte Seite und blieb auf dem Seitenstreifen liegen. »Möglicherweise hat auch eine Windböe den Unfall mit verursacht«, meinte einer der Beamten.

Die Löschgruppe Dielingen der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Löschgruppenführer Christoph Brietsche sowie Mitarbeiter des Stemweder Bauhofes rückten an, um Hilfe zu leisten. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Am Fahrzeug riss der Tank auf. Diesel und Hydrauliköl liefen aus und wurde von der Feuerwehr mit Bindemittel entsorgt.

Begutachtung des Umweltamtes

Der Gülletank des Sattelzuges blieb weitgehend unbeschädigt. Es lief eine geringe Menge der 35.000 Liter Ladung aus und wurde von den Gemeindearbeitern abgepumpt.

Ein weiterer Gülle-Transporter des Lohnunternehmens aus dem Bereich Osnabrück rückte an, um die Gülle-Ladung umzupumpen. Erst nach dieser Prozedur konnte der angerückte Kranwagen einer Spezialfirma aus Bramsche das Gespann wieder aufrichten und auf die Straße ziehen. Weitere Schäden an Straße und Verkehrsinsel sichteten Mitarbeiter von Straßen NRW. Auch das Umweltamt begutachtete die Verunreinigungen durch Gülle und Betriebsstoffe des Lastwagens.

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