So., 14.07.2019

Stemweder freuen sich über Erfolg beim Solar-Modellautorennen Platz 2 für Team »Karacho«

Ruben Fernandes Ferreira (links) von der Stemweder-Berg-Schule mit dem selbst konstruierten Solarmobil an der Startlinie des Rennens in Diepholz.

Ruben Fernandes Ferreira (links) von der Stemweder-Berg-Schule mit dem selbst konstruierten Solarmobil an der Startlinie des Rennens in Diepholz.

Stemwede/Diepholz (WB). Beim ersten Diepholzer Solar-Modellautorennen gingen 18 Schülerteams aus der Region rund um den Dümmer an den Start. Die Jungen und Mädchen überraschten nicht nur mit der Schnelligkeit ihrer Mobile, sondern auch mit vielen kreativen Ideen. Das Team »Karacho« der Stemweder-Berg-Schule erzielte den zweiten Platz.

Der neunte Jahrgang der Schule aus Wehdem hatte sich im Zuge eines Kurses »Energie der Zukunft« darauf vorbereitet. Jeder Schüler konnte ein eigenes Auto konstruieren und gestalten. Mit diesen 14 Wagen wurden bei einem schulinternen Rennen die drei Schnellsten ermittelt. Und die durften dann zum Solarautorennen nach Diepholz. Lehrerin Malaika Abraham war begeistert vom Teamgeist der Schüler.

Austausch der Ideen

Obwohl die Schülerteams der verschiedenen Schulen gegeneinander antraten, tauschten sie sich untereinander aus, gaben Tipps weiter und verabredeten sich für den Bundeswettbewerb. Auch insofern sei das Rennen ein voller Erfolg gewesen, freut sich Organisatorin Maleen Glockzin von der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung.

Die Gesamtsieger kamen vom Gymnasium Lohne: Das Team »Sun not fun« setzte sich im Finale gegen das Team »Karacho« der Stemweder-Berg-Schule durch. Dritter wurde das Team »Speed-Star« der Oberschule Wagenfeld. Bis in das Halbfinale gelangten das Team »Die Verfönten« der Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg sowie die Ludgerus-Schule Vechta (Team »Solarspaß«). Die drei erstplatzierten Teams dürfen sich über Preise in Höhe von 1000, 500 und 250 Euro freuen. Das Team »Sun not Fun« nimmt als Sieger zudem am Bundeswettbewerb Solarmobil am 7. September in Bremen teil.

Große Resonanz

»Wir haben uns sehr über die große Resonanz gefreut«, sagte Maleen Glockzin. »Die Schüler waren Feuer und Flamme.« Teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren aus der Dümmer-Region. Mit ihren selbst konstruierten Solarautos starteten sie auf einer Rennstrecke, die der Verband der Elektrotechnik (VDE) in der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) bereit gestellt hatte.

Jedes Team bestand aus maximal drei Schülern sowie einem Betreuer. Ein Solarauto-Bausatz war den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Er bildete die Basis des Fahrzeugs. Natürlich konnten die Teams die Vehikel eigenständig weiterentwickeln und kreativ gestalten. Bewertet wurden die Einhaltung der Regeln, Geschwindigkeit sowie die kreative Umsetzung. Auch Qualität, Ausführung und Sorgfalt wurden berücksichtigt.

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