Mi., 11.09.2019

Dorfpokalschießen in Oppenwehe mit Rekordbeteiligung – Mannschaft »Die Wache« holt den Pokal Ein Blasrohr verteilt die Chancen neu

Die Gewinner des Dorfpokals 2019 im Oppenwehe von Links: Holger Fahrmeier (die Wache), Michael Holle, Karin Henke (Preisschießen), Uwe Spreen, Jörg Steinbrink und Andreas Schlömp (Wache) , Uwe Brockschmidt (FCO), Jan Dönert, Henrik Pieper und Matthias Spreen

Die Gewinner des Dorfpokals 2019 im Oppenwehe von Links: Holger Fahrmeier (die Wache), Michael Holle, Karin Henke (Preisschießen), Uwe Spreen, Jörg Steinbrink und Andreas Schlömp (Wache) , Uwe Brockschmidt (FCO), Jan Dönert, Henrik Pieper und Matthias Spreen Foto: Götz

Stemwede (PG). Hochbetrieb hat bis weit in den Abend auf den Schießständen des Oppenweher Schützenvereins geherrscht. Nicht nur in den weitläufigen Schießanlagen, sondern auch in der Gaststube der Schützenhalle wurde geklotzt, nicht gekleckert. Da ging so manches Bier über den Tresen und sowohl die Thekenmannschaft als auch die Schießleitung in Person von Henrik Pieper arbeiteten auf Hochtouren.

Anstatt der 17 Mannschaften, wie im Vorjahr, hatten sich gleich 25 Gruppierungen aus dem Dorf angemeldet, die in fünf unterschiedlichen Disziplinen sportlich um den Dorfpokal stritten.

Gleichzeitig wurde ein Preisschießen veranstaltet, wobei individuell um tolle Sachpreise geschossen wurde. Eine große Überraschung erlebten die mehr als 120 Teilnehmer auf dem Schießstand: Neben den traditionellen Kleinkalibergewehr, Luftgewehr und Pistole wartete ein etwa ein Meter langes Blasrohr auf die Wettbewerbsteilnehmer. Damit mussten die etwa 30 Zentimeter langen Holzpfeile über zehn Meter Distanz ins Ziel befördert werden mussten.

Über drei Monate hatte sich ein Arbeitskreis unter Henrik Piepers Regie mit den Vorbereitungen für die Veranstaltung befasst. Erklärtes Ziel war, so sagte der Vorsitzende Matthias Spreen »Rahmenbedingungen für den Wettkampf zu schaffen, die es ermöglichen, das Ergebnis offen zu halten, sprich, dass nicht immer die Selben gewinnen.«

Also gewann 2019, im 99. Jahr des Vereinsbestehen nicht die Selben, sondern die Mannschaft »Die Wache« mit Uwe Spreen, Jörg Steinbrink, Andreas Schlömp, und Holger Fahrmeier. Zweiter wurde »Landwirtschaftlicher Ortsverein II« mit Mathias Heitmann, Eckhard Kettler, Matthias Nolting und Volker Leermann. Den dritten Platz belegte der »FCO« mit Tim Rehburg, Uwe Brockschmidt, Volker Wittkötter, Rainer Sähmann und Erhard Winkelmann.

Das Preisschießen wurde gänzlich von der Damenwelt dominiert. Mit unschlagbaren 7,0 in der Teilerwertung gewann Karin Henke vor Silke Sämann und Tatjana Spreen. 61 Preisschützen hatten teilgenommen, 20 Preise wurden verteilt.

Für die Durchführung des Turnieres sorgten Henrik Pieper und Michael Holle, die Aufsicht führten sowie Mathias Heitmann, Michael Nolting, Bianca Meuser, Steffi Feierabend, Hartwig Müller, Jan Döhnert, Tatjana Spreen, Uwe Zimmermann, Günter Sprado und nicht zuletzt Michel Schäfer, der auch den Blasrohrstand beaufsichtigte.

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