Sa., 14.09.2019

Birgit Barre und Ralf Hellmich feiern Richtfest für Vereinsheim »Eiche 13« Anlaufstelle für Kutschen-Fahrer

Die Nachbarn haben die Richtkrone gebunden (von links): Brigitte Höger-Allhorn mit Ehemann Detlef, Edeltraud und Dietmar Oelschlägermit den Bauherren Birgit Barre und Ralf Hellmich sowie der 13. Eiche für das Grundstück.

Die Nachbarn haben die Richtkrone gebunden (von links): Brigitte Höger-Allhorn mit Ehemann Detlef, Edeltraud und Dietmar Oelschlägermit den Bauherren Birgit Barre und Ralf Hellmich sowie der 13. Eiche für das Grundstück. Foto: Michael Nichau

Von Michael Nichau

Stemwede (WB). Drohne bekommt ein neues Vereinsheim. »Eiche 13« heißt der Versammlungsraum, den Birgit Barre auf eigenem Grundstück baut. Mit etwas Verzögerung ist nach der Grundsteinlegung vom April 2018 am Freitag Richtfest gefeiert worden.

Und bald können sich die Mitglieder des Fahrclubs »Zwölf Eichen« über einen neuen Vereinsraum freuen. 50 Quadratmeter sei er groß und fasse etwa 40 Personen, erklärt Bauherrin Birgit Barre. »Das passt. Unser Verein hat etwa 60 Mitglieder.«

Ziel ist es, den Vereinsmitgliedern bei Turnieren oder Training mit den Kutschen ein Zuhause und einen Treffpunkt zu geben. »Auch für Gäste des Vereins soll es ein Treffpunkt werden«, sagt Birgit Barre.

Bau auf Privatgelände

Dass der Bau »etwas länger« gedauert hat, habe seine Gründe: »Wir wollten die Substanz des alten Schuppens erhalten und dafür wurde jeder alte Stein des Mauerwerks von Putz und Mörtel befreit. Das ist überwiegend in Eigenarbeit von meinem Mann Ralf Hellmich erfolgt«, sagt die Bauherrin. Inzwischen sind die Mauern komplett neu erstellt und teilweise mit neuen Steinen ergänzt.

»Im Inneren ist das alte Mauerwerk dann absichtlich zu sehen. Außen erhält der Bau eine Dämmung mit Klinkern.« So erhoffen sich die Bauherren, den unverwechselbaren Charme des kleinen Hauses zu erhalten. »Das war früher ein Schuppen mit Werkstatt und ist eigentlich kaum aufgefallen. Da kann man aber etwas draus machen.«

Biergarten ist geplant

So wird der Bau nach Süden neue Fenster und eine Tür erhalten. »Von dort geht es – wenn alles fertig ist – in den Biergarten, wo man bei schönem Wetter sitzen kann.

»Das Dach war morsch und musste komplett ersetzt werden. Mit der Konstruktion setzen wir hier die Tradition fort, die alten Gebäude auf der Hofstelle zu erhalten und zu sanieren, so dass sie zum Stil der vorhandenen Bebauung passen«, sagt Barre.

So sollen dort künftig – wenn auch der Innenausbau erfolgt ist – die Freunde des Fahrclubs willkommen sein. »Außerdem Leute, die am Pferdesport interessiert sind. Wir wollen die Möglichkeit geben, ungezwungen Freundschaften zu pflegen und sich zu treffen. Kutschen-Fahrer sind halt gesellige Leute«, sagt Barre.

Richtkranz gebunden

Und so war es für sie eine Freude außer Bürgermeister Kai Abruszat Freunde, Bekannte und die Nachbarn Dieter und Edeltraud Oelschläger sowie Brigitte und Detlef Höger-Allhorn zu begrüßen, die eine eigens geflochtene Richtkrone mit bunten Bändern per Traktor anlieferten.

Dachdecker Thäsler aus Petershagen-Friedewalde ließ die Bauleute den Richtkranz einloten. Anschließend wurde gefeiert.

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