Bohrbrunnenbau in tansanischen Dorf: Kirchenkreis Lübbecke erhält Förderzusage
Deutsche helfen: Wasser für Kiruruma

Stemwede (WB). Der Kirchenkreis Lübbecke hat eine Zusage von “Brot für die Welt” für die Förderung des neuen Projektes „maji-maji“ (Wasser, Wasser) bekommen. Beide unterstützen die deutschen Partner beim Bau eines Bohrbrunnens im Dorf Kiruruma im Partnerkirchenkreis Bweranyange in Tansania mit 50 Prozent der Kosten.

Mittwoch, 01.01.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 01.01.2020, 09:02 Uhr
Andrea Schirmer-Müller (von rechts), Superintendent Samuel Mugangara, Klaus Schäffer, Edina Gerald, Andrea Schäffer, Sister Zeulia und Jasmin Bergemann bei der Vorbesprechung des Projekts. Foto:
Andrea Schirmer-Müller (von rechts), Superintendent Samuel Mugangara, Klaus Schäffer, Edina Gerald, Andrea Schäffer, Sister Zeulia und Jasmin Bergemann bei der Vorbesprechung des Projekts.

Während des Kirchentages in Dortmund hatte eine heimische Delegation das Projekt vorgestellt. Der Förderantrag konnte auch mit Hilfe der tansanischen Freunde gestellt werden. Die Gesamtkosten betragen 20.000 Euro. „Auch die Erlöse der Pizzeria für Tansania in den Dörfern in Stemwede und Preußisch Ströhen haben es möglich gemacht, dass das Projekt mit Hilfe von ‚Brot für die Welt‘ nun in Angriff genommen werden kann“, schreiben Klaus und An­drea Schäffer aus Oppenwehe, die sich in der Afrika-Hilfe engagieren. „Es kann nun für das 2000 Einwohner große Dorf mit der Planung der Brunnenbohrung begonnen werden. Außerdem werden Regenwassertanks an der neu gebauten Kirche aufgestellt, um in der Regenzeit zusätzlich Wasser aufzufangen und für die Menschen zu nutzen.

Wasserkommitee gegründet

Vor Ort ist ein Wasserkommitee gegründet worden in dem Frauen und Männer in derselben Zahl vertreten sind. Außerdem werden Christen und Muslime in gleicher Weise beteiligt. Nach Fertigstellung wird das Projekt an dieses Wasserkommitee übergeben. Es ist für die Bewirtschaftung und Ausgabe des Wassers an die Dorfbewohner verantwortlich.

Bei der Planung und Durchführung werden die Organisatoren von der Ethnologin Anne Christine Achterberg-Bonnes unterstützt, die in Mwanza am Viktoriasee lebt. Sie war bereits im August vor Ort und sprach mit dem Superintendenten und dem Wasserkommitee des Dorfes, um die Situation vor Ort einschätzen zu können.

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