Di., 14.01.2020

Erlöse aus Aktionen in Stemwede kommen gutem Zweck zugute Helfer sammeln Bäume ein

Die letzten zwei Exemplare wandern vom Anhänger auf die Weihnachtsbaum-Halde in Niedermehnen. Die fleißigen Sammlerinnen und Sammler freuen sich hier über die gelungene Aktion und auf ein gemütliches Kaffeetrinken bei Grummerts.

Die letzten zwei Exemplare wandern vom Anhänger auf die Weihnachtsbaum-Halde in Niedermehnen. Die fleißigen Sammlerinnen und Sammler freuen sich hier über die gelungene Aktion und auf ein gemütliches Kaffeetrinken bei Grummerts. Foto: Peter Götz

Stemwede (bo/tf/pg). In Stemwede haben ehrenamtliche Helfer an vielen Orten die Tannenbäume eingesammelt. Dazu zählten auch die Lustigen Heideböcke aus Oppenwehe, die den Erlös der Einrichtung der Lebenshilfe-Werkstatt Mehnenfeld in Niedermehnen spenden werden. Die Heideböcke bedankten sich für die Spendenbereitschaft der Oppenweher. Sie weisen darauf hin, dass auch nachträglich zugedachte Spenden noch entgegen genommen werden.

Auch die Westruper Jungschützen sowie die Jugendfeuerwehren Haldem-Arrenkamp und Dielingen-Drohne haben Bäume eingesammelt. 33 Mädchen und Jungen, Betreuer und Helfer der Haldem-Arrenkamper Truppe waren im Einsatz. Erstmals halfen auch einige Mitglieder der neu gegründeten Stemweder Kinderfeuerwehr mit. Das eingenommene Geld dient dazu, die eigene Jugendarbeit zu finanzieren und darüber hinaus dem Haldemer Kindergarten „Heidemaus“ neue Spielsachen zu kaufen. Die Jugendfeuerwehr Drohne-Dielingen beschenkt den Kindergarten „Krümelkiste” in Dielingen.

Ein Dank an die Fahrer

Das Haldem-Arrenkamper Betreuerteam um Jugendfeuerwehrwart Torsten Fischer freute sich, dass mit Torben Geldmeyer, Dennis Gralla, Niclas Kreyenhagen, Dennis Hegerfeld und Joachim Hohmeier wieder genügend Fahrer bereit standen. Sie unterstützen seit Jahren als ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder die Aktion. Die alten Tannenbäume werden bis Ostern zwischengelagert und dann als Brennholz bei den Osterfeuern in Haldem und Arrenkamp verwendet.

Mehr als 40 Helfer besuchten Haushalte in Levern, Destel und Niedermehnen. Sieben Trupps machten sich nach einem Frühstück im Gemeindehaus mit Fahrzeugen und Anhängern auf den Weg. Bei trockenem Wetter ging den jungen Leuten vom CVJM die Sammlung leicht und schnell von der Hand. Bereits seit 32 Jahren erfolgt die Sammelaktion Anfang Januar mit Unterstützung von Freunden und Gemeindemitgliedern. Begünstigt werden traditionell Hilfsprojekte der Partnergemeinde Nkwenda in Tansania, die in diesem Jahr mit einer Spende von über 2760 Euro aus dem Erlös bedacht werden kann.

Matthias Kasten aus der „CVJM-Eltern-Generation“ betont die Bedeutung der „Hilfe zur Selbsthilfe“ hinsichtlich der Lebensbedingungen der Menschen in Afrika. „Dadurch, dass die Menschen in dieser Region eine Lebens- und Ausbildungsperspektive haben, ist die Flüchtlingsquote aus diesem Gebiet im Promille-Bereich, also praktisch bei Null“, unterstrich er.

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