Radsportclub Niedermehnen beendet Jubiläumsjahr mit positivem Rückblick
Nachwuchs steht im Fokus

Stemwede-Niedermehnen(WB). Das Jubiläumsjahr 2019 ist für den Radsportclub (RSC) „Westfalia 1919“ Niedermehnen nun endgültig vorbei. Rückblickend sei es ein arbeitsreiches, aber spannendes und ereignisreiches Jahr gewesen, teilte der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung mit.

Donnerstag, 16.01.2020, 10:00 Uhr
Thorsten Möller (1. Vorsitzender, von links) und Reinhard Hegerfeld (2. Vorsitzender) haben die RSC-Mitglieder Holger Tschense, Patrick Möller, Karl-Heinz Warner und Jürgen Lutkewitz bei der Jahreshauptversammlung geehrt. Foto:
Thorsten Möller (1. Vorsitzender, von links) und Reinhard Hegerfeld (2. Vorsitzender) haben die RSC-Mitglieder Holger Tschense, Patrick Möller, Karl-Heinz Warner und Jürgen Lutkewitz bei der Jahreshauptversammlung geehrt.

Mit mehreren Veranstaltungen hat der Verein sein 100-jähriges Bestehen gebührend gefeiert. Intern gab es am 14. Juli einen Empfang mit Grillbuffet für die Mitglieder auf dem Dorfplatz. Zu einem offiziellen Jubiläumsempfang hat der RSC „Westfalia 1919“ Niedermehnen dann Ende September in die eingeladen, bei dem Gäste aus Sport, Politik und befreundeten Vereine gratulierten.

Welt Cup-Turnier gelobt

Neben dem Jubiläum kann der RSC 2019 auf ein besonderes Ereignis zurückblicken: „Das Welt Cup Turnier am 28. September in der Leverner Sport- und Festhalle war sicherlich der Höhepunkt, denn wir haben Radball auf Weltniveau gesehen. In einem dramatischen Finale setzten sich letztendlich die österreichischen Weltmeister Schnetzer/Bröll nach Verlängerung mit 9:8 Toren gegen den RV Obernfeld durch“, sagte der RSC Vorsitzende Thorsten Möller. Positive Rückmeldungen zum Turnier gab es von den Gästen aus sieben Nationen. Möglich sei dieses nur durch die Unterstützung vieler Sponsoren, den Freunden des Vereins sowie den ehrenamtlichen Helfern gewesen. Vom europäischen Radsportverband UCE sei nach dem Turnier eine Anfrage gekommen, ob der RSC Niedermehnen nicht die Radball Europameisterschaft 2020 ausrichten könne. „Das mussten wir leider ablehnen“, sagte Möller.

Zum Jahresabschluss waren die Niedermehner Gastgeber der Mitgliederversammlung des Radsportbezirkes Ostwestfalen/Lippe. Dabei wurden auch die erfolgreichsten Radsportler des Bezirkes geehrt.

In seinem Jahresrückblick hob Möller hervor, dass die anderen Veranstaltungen des Vereins gut besucht waren. Gesellige Aktivitäten und ein breites Angebot habe das Vereinsleben geprägt. Auch die Einbindung einer Rad-Schieß-Rallye in das traditionelle Volksradfahren mit 506 Startern habe sich auch 2019 wieder bewährt.

Positive Entwicklung

Die Mitgliederzahl sei mit 413 Personen – davon 114 unter 18 Jahren – um drei Personen gestiegen, informierte Sina Schumacher. Erfreulich sei auch, dass 2019 kein Sportunfall zu verzeichnen war.

Kassenwart Reinhold Struckmann berichtete von den Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres. Der Jahresverlust im zurückliegenden Geschäftsjahr resultierte laut Struckmann aus den Ausgaben für die Jubiläumsveranstaltungen und dem Kauf von zwei neuen Radballrädern (Kosten rund 5000 Euro) sowie neuen Sportgeräten. „Trotz des Minus steht der Verein mit dem aktuellen Gesamtguthaben finanziell weiterhin auf gesunden Füßen“, stellte Struckmann fest. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet er wieder mit einem ausgeglichenen Etat. Als Nachfolgerin von Tina Hegerfeld wurde Ulrike Majewski zur neuen Kassenprüferin gewählt.

Erfolgreiche Sportler

Auch aus einzelnen Abteilungen gab es positive Berichte. Der RSC Niedermehnen verteidigte in der Wertung für die beste Breiten- und Spitzenarbeit im Radball-/Radpolosport des Landesverbandes NRW den fünften Platz. Erfolge gab es auch im Nachwuchsbereich: Magnus Krämer und Jonas Oehler gelang bei der Landesmeisterschaft Radball U17 Platz Drei. Jasmin Möller und Mia Schlüter spielten im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft der Radpoloschülerinnen. In der laufenden Saison nehmen fünf Herren- und sechs Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb teil.

Im Fokus bleibt die Radball Nachwuchsarbeit beim RSC. Seit einigen Monaten, so Spartenleiter Adrian Kröger, trainieren neun „Miniradballer“ unter Anleitung von Matthias Lehde und Christoph Weiß. Geplant sei es, ein Nachwuchsturnier und ein Altherrenturnier auszurichten.

Die Radtourenfahrer starteten ebenfalls erfolgreich bei Veranstaltungen in NRW, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Kai Steffen war der fleißigste Punkt- und Kilometersammler. Er erfuhr sich 85 Punkte und 3007 Wertungskilometer. Spartenleiter Jürgen Bäthke startete zum dreißigsten Mal erfolgreich bei der „Vätternrundan“ in Schweden und ist in den Club der Rundfahrt-Veteranen aufgenommen worden.

Bei der Radtourenfahrt „Durch den Mühlenkreis Minden-Lübbecke“ und der Country-Tourenfahrt „Durch den Stemweder Berg“ konnte der RSC 285 Starter begrüßen. Und von Mai bis September wurde wieder das „Radfahren für alle“ angeboten.

Mitglieder geehrt

Eine große Freude war es für den Vorsitzenden, wieder langjährige und verdiente Mitglieder zu ehren. Für eine 10-jährige Mitgliedschaft im Verein zeichnete Thorsten Möller Holger Tschense, Patrick, Möller, Karl-Heinz Warner und Jürgen Lutkewitz mit der Vereinsnadel aus.

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