Fr., 27.03.2020

In Dielingen und Haldem können Besucher zu bestimmten Zeiten beten Trotz Corona-Gefahr: Kirche öffnet zeitweise

Die Kirche in Dielingen können Menschen samstags und sonntags für Gebete aufsuchen.

Die Kirche in Dielingen können Menschen samstags und sonntags für Gebete aufsuchen.

Stemwede-Dielingen/Haldem (WB). „Auch wenn die Kontakte zwischen Menschen zum Schutze aller stark eingeschränkt sind, sollen doch der Kontakt zu Gott und die Stille im gottesdienstlichen Raum möglich sein“, teilt der Dielinger Pfarrer Michael Beening mit. „Darum öffnet die Kirchengemeinde Dielingen sowohl die St.-Marien-Kirche als auch das Gemeindezentrum Haldem zur Einkehr und zum Gebet.“

An den Samstagen wird Angelika Kalmey die Kirche von 16 bis 18 Uhr öffnen. An Sonntagen ist Pfarrer Michael Beening von 10 bis 11.30 Uhr anwesend. Das Gemeindezentrum Haldem wird am Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr von Pfarrer Michael Welters geöffnet.

Das Gemeindehaus in Haldem wird künftig mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr geöffnet sein.

An beiden Orten werden Gebete ausliegen und es stehen Teelichte bereit, die entzündet und auf den Kerzenleuchter gestellt werden können. Kurze Andachtstexte zum jeweiligen Sonntag werden ebenfalls zur Verfügung stehen und mit den Pfarrern gibt es – falls es gewünscht wird – die Möglichkeit zum Gespräch.

Wichtig ist, dass auch an diesen Orten die allgemeinen Hygienevorschriften zu beachten sind: Es dürfen sich nur jeweils zwei Menschen zur gleichen Zeit in der Kirche aufhalten und diese sollen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten. Das Händeschütteln ist untersagt und beim Betreten und Verlassen der Kirche müssen die Hände desinfiziert werden. Hierfür hat der Inhaber der Dielinger Strauss-Apotheke das Sterilium aus seinen letzten Beständen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Das Wort „Corona“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Krone“. „Vielleicht begegne den Menschen im Kontakt mit Gott ja wieder einmal die geistliche Sicherheit, dass der wahre König der Welt nicht „Covid 19“ heißt, sondern Jesus Christus“, teilen die Organisatoren mit.

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