Polizeieinsatz in Stemwede: Einfangversuche scheitern – Tier wird erschossen
Ausgebüxter Bulle verletzt Frau

Stemwede (WB). Ein entlaufener Jungbulle hat am Karfreitag, 10. April, für einen Polizeieinsatz gesorgt. Das Tier lief unter anderem etwa zwei Kilometer auf der L 770 zwischen den Stemweder Ortschaften Levern und Twiehausen entlang.

Dienstag, 14.04.2020, 13:25 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 13:38 Uhr
Symbolbild: Diese Bulle ist nicht das Tier, das erschossen wurde. Foto: dpa
Symbolbild: Diese Bulle ist nicht das Tier, das erschossen wurde. Foto: dpa

„Trotz umfangreicher Bemühungen seitens der Besitzerin und weiteren Personen gelang es nicht, das Tier einzufangen“, schreibt die Polizei. Dabei wurde die 55-Jährige von dem Jungbullen leicht verletzt. Dieser hatte seine Halterin offenbar überrannt. Die Frau kam zur Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Lübbecke.

Um weitere Gefahren für Menschen abzuwenden, musste das Tier von einem Polizeibeamten mit gezielten Schüssen erlegt werden. Ein Bekannter der 55-Jährigen kümmerte sich um den Abtransport des Kadavers.

Der Bulle war von einer eingezäunten Wiese ausgebüxt. Die Polizei wurde gegen 19.30 Uhr über den Vorfall informiert. „Zu einem möglicherweise folgenschweren Verkehrsunfall auf dem Alten Postweg kam es zum Glück nicht“, teilen die Ordnungshüter mit.

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