Neues Wohnquartier von Stemweder Unternehmen für Studenten in Münster geplant
Depenbrock baut Kaserne um

Stemwede/Münster (WB). Auf einem alten Kasernengelände in Münster entstehen öffentlich geförderte Wohnungen sowie Unterkünfte für Studierende. Depenbrock Bau aus Stemwede hat den Zuschlag für dieses Projekt in Münster erhalten.

Samstag, 18.04.2020, 09:00 Uhr
Auf einem alten Kasernengelände baut die Stemweder Firma Depenbrock ein neues Wohnquartier für Studierende. Wie auf dieser Visualisation könnte das Gelände nach Fertigstellung, die für Februar 2023 geplant ist, aussehen. Foto: Depenbrock
Auf einem alten Kasernengelände baut die Stemweder Firma Depenbrock ein neues Wohnquartier für Studierende. Wie auf dieser Visualisation könnte das Gelände nach Fertigstellung, die für Februar 2023 geplant ist, aussehen. Foto: Depenbrock

Auf dem 50 Hektar großen Bauabschnitt der York-Kaserne wird Depenbrock insgesamt 216 Wohnungen mit insgesamt 12.200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche errichten. Die Auftragssumme beträgt 37 Millionen Euro. Bis Oktober laufen die Planungsphase und die Erschließungsarbeiten durch Depenbrock Tiefbau auf dem Gelände. Anschließend startet die Wohnbebauung, die bis Ende Februar 2023 abgeschlossen sein soll.

Alles aus einer Hand

Auftraggeber für das neue Baugebiet auf den ehemaligen York-Kasernenflächen in Gremmendorf und Gievenbeck ist das städtische Tochterunternehmen Wohn- und Stadtbau. Es ist bereits das zweite Projekt, das Depenbrock gemeinsam mit dem Team der Grimbacher Nogales Architekten aus Düsseldorf, die den Entwurf erarbeitet haben, gewinnen konnte. „Wir bieten alle Bauleistungen aus einer Hand – von der frühen Planung bis hin zum Gebäudemanagement und können unseren Kunden ein ganzheitliches Angebot für wirtschaftliche Bauprojekte bieten“, erklärt Geschäftsführer Jörn Henrik Depenbrock.

Neue Methodik

„Auch bei der Planung der York-Quartiere waren die firmeneigenen Fachabteilungen Technische Gebäudeausrüstung und die Tragwerksplanung in die Kalkulation eingebunden. Ein großer Vorteil ist, die Planungseinheiten im eigenen Haus zu haben. Das Planen und Bauen löst dadurch weniger Konflikte aus“, sagt Depenbrock.

Ein weiteres Steuerungsinstrument bei dem Bauvorhaben York-Quartiere ist das Lean Construction Management (LCM). Die Methodik überträgt das LCM aus der Automobilproduktion in die Ausführungsphase und die Ansätze aus der Software-Entwicklung in die Planungsphase von Bauprojekten.

Die Planungsprozesse seien zielorientiert aufeinander abgestimmt. Der Ablauf der Bauausführung sei zudem bis ins Detail und auf den Tag getaktet und werde dann auf der Baustelle flexibel gesteuert. „Das Ergebnis ist eine höhere Qualität des Bauvorhabens“, so Depenbrock.

Bei der Bauausführung arbeitet die Bauleitung eng mit den eigenen Fachingenieuren zusammen, „sodass Schnittstellenverluste minimiert werden. Dadurch entstehe ein hoher Grad an Flexibilität, so kann Depenbrock oft die geplanten Fertigstellungstermine unterschreiten“.

Über Depenbrock

Das Leistungsspektrum der Depenbrock Gruppe umfasst Hoch-, Tief- und Straßenbau, Ingenieur-, Hafen- und Wasserbau, Schlüsselfertigbau, Bauen im Bestand, Öffentlich-Private-Partnerschaft und technischer Gebäudeausstattung, Tragwerksplanung sowie Gebäudemanagement. Neben dem Stammsitz in Stemwede gibt es zwölf Niederlassungen in Deutschland und Polen. Depenbrock beschäftigt mehr als 1200 Mitarbeiter.

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