Di., 19.05.2020

Bauarbeiten am Kindergarten in Oppenwehe haben begonnen Zehn neue Plätze entstehen

Erster Spatenstich für ein gutes Stück Zukunft: Der evangelische Oppenweher Kindergarten bekommt einen Anbau für die Betreuung von zehn U3-Kindern.

Erster Spatenstich für ein gutes Stück Zukunft: Der evangelische Oppenweher Kindergarten bekommt einen Anbau für die Betreuung von zehn U3-Kindern. Foto: Heidrun Mühlke

Von Heidrun Mühlke

Stemwede (WB). Nach dem offiziellen Spatenstich für den Anbau am evangelischen Kindergarten Oppenwehe können nun die Bauarbeiten starten. Neben Kindergartenleiterin Heike Krüger und Pfarrerin Sigrid Mettenbrink waren auch Bürgermeister Kai Abruszat, etliche Ratsmitglieder sowie Erhard Winkelmann vom Bauingenieurbüro Stemwede und Bauunternehmer Rüdiger Vogt gekommen.

Zehn neue Plätze schafft der Oppenweher Kindergarten in dem Anbau für Kinder im Alter von null bis drei Jahren. Schon im zurückliegenden Jahr begannen die Planungen für den notwendigen rund 100 Quadratmeter großen Anbau. Mit der Fertigstellung hofft man zum Ende dieses Jahres, so dass zum 1. Januar 2021 zehn weitere U3-Kinder einen Platz im Oppenweher Kindergarten haben.

„Die Plätze sind bereits alle vergeben“, erklärt Kindergartenleiterin Heike Krüger. Derzeit würden 62 Kinder, zwei Gruppen ab 25 Mädchen und Jungen sowie eine Gruppe mit zwölf Kindern unter drei Jahren, in der Kita betreut. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es im Moment eine Notbetreuung mit 9 bis 15 Kindern.

Finanziert wird der 439.271,75 Euro teure Anbau durch einen Zuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen mit 270.000 Euro, einem Zuschuss des Kreises Minden-Lübbecke mit 30.000 Euro und einem Zuschuss der Gemeinde Stemwede mit 75.000 Euro. Der Anteil des Kindergartens Oppenwehe liegt bei 64.271,75 Euro.

Zeichen setzen

„Mit diesem Spatenstich setzen wir ein Zeichen dafür, dass es weiter geht in unserem Kindergarten“, freute sich Pfarrerin Sigrid Mettenbrink und lobte die Arbeit der Erzieherinnen, die die Betreuung der Kinder, gerade in der jetzigen Krisenzeit, hervorragend bewerkstelligen. „Dieses Haus ist ein gutes Zuhause für Kinder“, sagte Mettenbrink.

„Moderne Pädagogik braucht Raum und kluge Konzepte, aber vor allen Dingen tatkräftige Akteure. All das kommt hier zusammen“, zollte Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat Lob. Hier würde ein starkes Stück Zukunft für Oppenwehe entstehen und erfreue sich, dass die Gemeinde Stemwede dazu einen Beitrag leisten konnte.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7414513?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516045%2F