Partei stellt ihr Team und ihre Ziele für die Wahl vor – Starke Frauenquote
Grüne fordern Sekundarschul-Neubau

Stemwede (WB). Die Stemweder Grünen haben ihr Wahlkampfprogramm und die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Für alle 16 Wahlkreise der Gemeinde wurden Direktkandidaten benannt und gewählt. Auf der Reserveliste für die Gemeinderatswahl stehen zehn Personen. Für die Wahl auf Kreisebene wurde Uta Gesenhues nominiert.

Mittwoch, 01.07.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 01.07.2020, 05:02 Uhr
Mit einem neuen Team gehen die Stemweder Grünen in den Wahlkampf. Es sind viele Frauen als Kandidatinnen mit aufgestellt. Foto:
Mit einem neuen Team gehen die Stemweder Grünen in den Wahlkampf. Es sind viele Frauen als Kandidatinnen mit aufgestellt.

Besonders erfreut zeigt sich die Vorsitzende und Ratsfrau Andrea Herrmann über den hohen Anteil an Kandidatinnen: „So viele Frauen wie in diesem Wahljahr sind bisher bei uns in Stemwede nicht aktiv geworden.“ Und Bettina Babina ergänzt: „Keine andere Partei kann mit so vielen Frauen punkten. So kann es endlich dazu kommen, dass Stemweder Politik auch die Interessen der Frauen berücksichtigt.“

Damit werden die Grünen Stemwedes zum Ansprechpartner für frauenspezifische politische Themen. „Wir Grünen wollen in einer Gemeinde leben, in der Frauen und Männer gleichberechtigt selbstbestimmt und solidarisch miteinander leben“, formuliert Karola Burhoff-Matern: „Frauen müssen auch in Stemwede in politischen Gremien paritätisch vertreten sein“.

„Im Bildungsbereich fordern wir einen Schul-Neubau für die Sekundarschule unter Einbeziehung des Life House, der – nach ökologischen Gesichtspunkten errichtet – unseren Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Chancen für ihre Schullaufbahn eröffnen wird. Kollegium und Schülerschaft haben in den letzten Monaten gezeigt, wie erfolgreich Lernen erfolgen kann, wenn Schulen vorbildlich ausgestattet werden,“ erläutert Uta Gesenhues.

„Um einer Abwanderung in die Städte entgegenwirken zu können, brauchen wir weitere Freizeitmöglichkeiten für alle Altersgruppen“, betont Björn Babina.

Die Grünen wollen sich außerdem für die Umsetzung des inte­grierten Klimaschutzkonzeptes einsetzen und bei jeder Entscheidung im Rat den Maßnahmenkatalog im Auge haben: „Wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzbeauftragten.“

„Bei der Arbeit am Thema Spielplätze und Dorftreffpunkte für alle werden wir auf die Berücksichtigung der Interessen aller Altersgruppen achten und die naturnahe Gestaltung dieser Orte in den Vordergrund stellen“, betont Uta Gesenhues. „Wir werden auch den Schutz des Grundwassers im Auge haben, um sowohl private Haushalte als auch öffentliche Einrichtungen vor Folgekosten zu bewahren“, erläutert Björn Babina.

„Es wird sehr wichtig, in der Bauleitplanung zu beachten, dass der Flächenverbrauch etwa durch konsequente Nutzung von Baulücken minimiert wird“, gibt Hermann Gesenhues als langjähriges Ratsmitglied zu bedenken. Weitere Wahlprogrammthemen sind: die Aufstellung weiterer Ladesäulen für E-Mobilität, der Verkauf von unverpackten Waren, das Ziel, eine Fairtrade-Gemeinde zu werden, in der auch regionale und saisonale Produkte im Vordergrund stehen, eine Stärkung des Local Business, indem in Stemweder Geschäften gekauft und bei heimischen Handwerkern und Unternehmen Dienstleistungen erworben werden, die Unterstützung für Mehrgenerationen-Wohnprojekte und eine Verkehrsberuhigung durch eine für alle Verkehrsteilnehmer bessere Nutzung der vorhandenen Fahrbahnen sowie die Verbesserung der Mobilität aller Bürger innerhalb des Kreises und über die Bundeslandgrenzen hinaus.

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