Open-Air in Haldem diesmal ohne Publikum – aber mit moderner Technik
Festival ganz bunt als Livestream

Stemwede (WB). Vier Bands auf der Bühne, toller Sound und eine Lichtshow, die es in sich hatte – alles war ganz wie beim richtigen Stemweder Open Air-Festival. Doch vor der Bühne standen dieses Mal nur Kameras und keine Besucher. Für den Livestream, der das Festival zu den Fans nach Hause brachte, gab es aber begeisterte Rückmeldungen. Denn so konnten die Zuschauer daheim ihr eigenes Stemweder Open Air feiern.

Mittwoch, 19.08.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 19.08.2020, 05:04 Uhr
Der Auftritt der Gruppe Soulfield auf der Bühne des Stemweder Open-Air. Er wurde ins Internet übertragen. Foto: Verein JFK
Der Auftritt der Gruppe Soulfield auf der Bühne des Stemweder Open-Air. Er wurde ins Internet übertragen. Foto: Verein JFK

Genau das war es, was die Macher des Festivals vom JFK Stemwede wollten, als die beliebte Musikveranstaltung im Ilweder Wäldchen in Haldem aufgrund von Corona abgesagt werden musste.

Schon Tage vor dem Livestream wurde die Bühne aufgebaut und umfangreiche Technik installiert. Neben Ton- und Lichttechnik stand die Videotechnik im Vordergrund. Verschiedene hochwertige Kameras und ein entsprechendes Videomischpult wurden organisiert und ein genauer Ablaufplan erarbeitet, damit es nicht nur ein einfaches Standbild gibt.

„Was dabei herauskam, war ein hoch professioneller Stream, der von den Feiernden zu Hause mit vielen positiven Kommentaren gelobt wurde“, berichtet der JFK. Auf der Bühne standen About Béliveau (Alternative-Noise-Rock), Soulfield (Progressive Rock), Notausgäng (Pop-Punk) und 2Kant (Diskurspop), bevor DJ Knippi den Abend mit Techno und Techhouse beendete.

Auch in den Umbaupausen wurde es nicht langweilig. Locker führten Till Riechmann und Kevin Guennoc durchs Programm und interviewten die Bands. In kurzen Filmen gaben die Menschen hinter der Kulisse Hintergrundinformationen zum Festival. Kurzweilig waren auch die Grußworte von Bürgermeister Kai Abruszat, der Feuerwehr, den Johannitern, verschiedenen Händlern und befreundeten Festival-Organisatoren, die bedauerten, dass es in diesem Jahr keine solche Veranstaltung gibt. Alle waren sich einig, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

Verschiedene kurze Filme von vergangenen Stemweder Festivals zeigten, wie sich die Veranstaltung im Laufe der Jahre verändert hat. „Denn heute wird keine Bühne mehr aus einem Auflieger und Gerüsten selbst gebaut und niemand geht vorher mit dem Rasenmäher über den Platz im Wäldchen“, sagt der JFK.

Damit sich jeder das Spektakel noch einmal anschauen kann, wird der Livestream bei YouTube hochgeladen. „Dankeschön an alle, die zugesehen und mitgemacht haben: Ihr wart der Hammer”, schreiben die Festivalmacher auf der Facebook-Seite des Stemweder Open Air.

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