Neue Attraktion für Besucher: Rila weiht spanisch-maurischen Garten ein
Viel Herzblut in neuem Garten

Stemwede (WB). Die maurischen Paläste der Alhambra mit ihren Prachtgärten sind wie ein Märchen aus 1001 Nacht. „Es ist vermessen, sie kopieren zu wollen“, sagt Helmut Richter. „Doch vielleicht ist es gelungen, ein klein wenig von dieser Gartenarchitektur hier bei ‚Rila erleben‘ darzustellen“, erklärt der Gartenliebhaber und Gründer des Unternehmens Rila Feinkost-Importe.

Samstag, 22.08.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 22.08.2020, 05:02 Uhr
Helmut Richter und seine Frau Ursula sowie Sohn Bernd Richter (sitzend,v.re.) freuen sich mit dem Architekten Peter Bohle (sitzend, ganz re.), den Handwerkern sowie Bürgermeister Kai Abruszat (hinten, Mitte) über die Fertigstellung des spanisch-maurischen Gartens. Foto: Mühlke
Helmut Richter und seine Frau Ursula sowie Sohn Bernd Richter (sitzend,v.re.) freuen sich mit dem Architekten Peter Bohle (sitzend, ganz re.), den Handwerkern sowie Bürgermeister Kai Abruszat (hinten, Mitte) über die Fertigstellung des spanisch-maurischen Gartens. Foto: Mühlke

Mit viel Herzblut hat er den spanisch-maurischen Garten geschaffen, als Ergänzung zu den Gartenanlagen, die die Kulturen anderer Länder und Kontinente widerspiegeln. Jetzt wurde das Prachtstück im Beisein vieler Gäste und Ehrengäste offiziell eröffnet und fand große Anerkennung von allen Seiten. Herzstück des Gartens ist ein Brunnen, der detailliert dem aus der Alhambra nachgearbeitet wurde.

Marmorsäulen mit original nachempfundenen Ornamenten, die sich auch in den Wandgemälden wieder finden, ergänzen das beeindruckende Ambiente. Den Fassadenmaler Piet Meulenkamp hat Richter dafür gewinnen können, die Wandelemente so zu gestalten, als würde man durch die Torbögen der Alhambra ins Land schauen. Entstanden ist so ein Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht.

„Dieses, von Helmut Richter geschaffene Paradies mit den königlichen Gärten ist eine neue touristische Attraktion für den Stiftsort Levern und Stemwede“, freut sich Bürgermeister Kai Abruszat. Hier könne man in eine andere Welt eintauchen, nach dem coronabedingten Motto „Wir fahren nicht in den Urlaub – wir gehen zu Rila“.

Sowieso sind Gartenanlagen die große Leidenschaft von Helmut Richter. Ein besonderes Highlight bieten auch die Garten der Sinne mit mehr als 500 verschiedenen Pflanzenarten und verschlungenen Bachläufen, die den japanischen Garten zieren. Im italienischen Garten bestimmt Original-Tuffstein das Ambiente. Der griechische Garten beeindruckt mit großer Teichlandschaft und der griechischen Taverne.

Vorbei am Abenteuerspielplatz geht es zu dem afrikanischen Garten mit typisch namibischen Himba-Hütten, lebensgroßen Giraffen und einer ganzen Affenfamilie. Mit Rosenstöcken, Buchsbaum und Lavendel begrüßt der romantische Hochzeitsgarten seine Besucher, daneben der minimalistische Garten des Altiplano mit dem teilweisen Nachbau der anrührenden Kirche von Parinacota.

Im ganzen etwa zwei Hektar großen Gartengelände befinden sich romantische Sitzgruppen, die entweder direkt am Wasser oder eher versteckt unter Weinreben zu finden sind. Hier kann man mit Gedanken an der letzten Fernreise Speisen und mit einem erfrischenden Longdrink in der Hand dem Alltag entfliehen. Übrigens ist der Eintritt in die Gärten der Sinne frei.

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