Ehemaliges Bauernhaus in Stemwede wohl Opfer eines technischen Defekts
Ermittler schließen Brandstiftung aus

Stemwede (WB). Nach dem Brand eines ehemaligen Bauernhauses in Westrup in der Nacht zu Dienstag (wir berichteten) haben Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Die Ermittler haben keinerlei Hinweise für eine Brandlegung und somit für ein strafbares Verhalten gefunden.

Donnerstag, 10.09.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 10.09.2020, 15:46 Uhr
Das als Wohnobjekt umgebaute ehemalige Bauernhaus in Stemwede-Westrup brannte völlig ab. Die Bewohner retteten sich in letzter Minute. Verletzt wurde niemand. Foto: Torsten Fischer
Das als Wohnobjekt umgebaute ehemalige Bauernhaus in Stemwede-Westrup brannte völlig ab. Die Bewohner retteten sich in letzter Minute. Verletzt wurde niemand. Foto: Torsten Fischer

Vielmehr halten die Beamten eine technische Ursache für denkbar. Allerdings war eine umfängliche Untersuchung der Brandstelle aufgrund der akuten Einsturzgefahr in der Brandruine nicht möglich. So stürzte während der Begutachtung eine Decke ein und auch die Giebelwände wackelten bedenklich, teilt die Polizei mit.

Die beschlagnahmte Einsatzstelle wurde wieder freigegeben. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Den Schaden beziffert die Polizei auf gut eine halbe Million Euro.

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