Stemweder Firma Depenbrock arbeitet auf dem Rollfeld und im Terminalbereich
Großauftrag am Frankfurter Flughafen

Frankfurt/Stemwede (WB). Das Arrenkamper Unternehmen Depenbrock Bau ist mit umfassenden Baumaßnahmen am Frankfurter Flughafen beauftragt worden. Dazu gehört der Anschluss der Terminals 1 und 2 an das zukünftige Terminal 3. Die größte Herausforderung dabei ist die behinderungsfreie Aufrechterhaltung des laufenden Verkehrsbetriebes für Fußgänger, Busse und Autos in diesem hoch frequentierten Bereich des Flughafens.

Montag, 05.10.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 04:30 Uhr
Depenbrock Bau aus Stemwede ist mit umfassenden Baumaßnahmen am > Frankfurter Flughafen beauftragt worden. Foto: Depenbrock
Depenbrock Bau aus Stemwede ist mit umfassenden Baumaßnahmen am > Frankfurter Flughafen beauftragt worden. Foto: Depenbrock

Die gesamte Baumaßnahme besteht aus mehreren Modulen, die im Zuge der Bauausführung aufein­ander aufbauend abgewickelt werden. Dabei sind unter- und oberirdische Neubauten für die Anbindungen an den Fernbahnhof, das Terminal 1 und das am Flughafen ansässige Hotel abzuwickeln: Abbruch- und Rückbauflächen von etwa 5000 Quadratmetern sowie die Herstellung von Beton-, Pflaster- und Asphaltflächen werden im Bereich „Ankunft“ am Terminal 1 vorgenommen.

Betonschädigung wird untersucht

Nach Rückbau der alten Verkehrsoberflächen sind etwa 5000 Quadratmeter der bestehenden Stahlbetondecken der darunterliegenden Shoppingzeile freizulegen und mit neuen Abdichtungen zu versehen. In Teilbereichen sind etwa 700 Meter Fugenprofile der Decken zu sanieren sowie nach einem vorgegebenen Raster Betonprüfungen durchzuführen, um den Altbestand auf eine gegebenenfalls vorliegende Betonschädigung zu untersuchen und entsprechend instand zu setzen.

Gleichzeitig saniert Depenbrock auf dem Vorfeld zwei Flugzeugabstellpositionen auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter. In der Vorbereitung werden die Abbruchränder geschnitten und das Baugebiet von Fachfirmen auf Kampfmittel sondiert. Zunächst wurden die 60 Zentimeter starken Betonschichten in Nachtarbeit aufgebrochen und entsorgt. Anschließend erfolgte ein etwa 25 Zentimeter starker Abtrag der ungebundenen Schichten und ein Ersatz durch Recyclingbaustoffe sowie der Einbau einer Betontragschicht. Im Folgenden wird eine neue Betondecke in der Stärke von 38 Zentimetern im Pilgerschrittverfahren eingebaut.

Frankfurter Depenbrock-Niederlassung

Nach kurzer Abbindedauer des Betons werden Fugen- und Markierungsarbeiten durchgeführt. Die Firma Depenbrock errichtet zudem an anderer Stelle eine Rollgasse, mit der das ebenfalls von der Frankfurter Depenbrock-Niederlassung erstellte Vorfeld für Privat- und Businessflieger (General Aviation) an das Rollfeld angebunden wird.

Die neue Vorfeldfläche und die Rollgasse entstehen in standardisierter Betonbauweise, die Schultern der Rollgasse sowie eine östlich angrenzende Abstellfläche werden in Asphaltbauweise hergestellt.

Die Frankfurter Depenbrock-Niederlassung am Flughafen Cargo City Süd übernimmt die Baumaßnahmen am Fraport. Ein Schwerpunkt der Arbeiten sind in diesem Zusammenhang Infrastrukturleistungen im Bereich von Flugbetriebsflächen.

Erst kürzlich hatte Firmenchef Karl-Heinrich Depenbrock am Firmensitz in Arrenkamp Grund zur Freude: Das Unternehmen ist einer von drei Preisträgern des Nachhaltigkeitspreises 2020 .

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