Aus DRK-Kleiderkammer in Wehdem wird Shop „Sieben Sachen“ mit Boutique-Charakter
Modisches aus zweiter Hand

Stemwede (WB). Kleidung und Haushaltsartikel zum kleinen Preis gibt es im Kleidershop „Sieben Sachen“ in Wehdem. Aus der ehemaligen Kleiderkammer hat das DRK Stemwede einen Laden mit Boutique-Charakter gemacht. Second-Hand-Mode und einiges mehr sind nun im DRK-Haus in Wehdem zu finden.

Freitag, 16.10.2020, 01:00 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 02:00 Uhr
Sabine Brandt und Katharina Ilmer (von links) beraten Rita Martens im Kleidershop. Die Oppenweherin ist auf der Suche nach einer Jeans. Auf rund 70 Quadratmetern sind aber nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch Taschen, Bettwäsche und mehr zu finden. Foto: Heidrun Mühlke
Sabine Brandt und Katharina Ilmer (von links) beraten Rita Martens im Kleidershop. Die Oppenweherin ist auf der Suche nach einer Jeans. Auf rund 70 Quadratmetern sind aber nicht nur Kleidungsstücke, sondern auch Taschen, Bettwäsche und mehr zu finden. Foto: Heidrun Mühlke

Ein Team aus neun ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sorgt dafür, dass Kunden in dem gut 70 Quadratmeter großen Verkaufsraum stets ein Angebot vorfinden, das kaum Wünsche offen lässt. Hier finden Damen, Herren und Kinder zahlreiche Ständer, Regale und Tische voller Kleidung – vom T-Shirt bis zum Mantel. Aber nicht nur das: „Wir haben auch Spielzeug, eine tolle Modeschmuckkollektion, Hand- und Reisetaschen, Bettwäsche, Handtücher und Haushaltswaren“, freut sich Susanne Altvater, Vorsitzende des DRK Stemwede über das breit gefächerte Warenangebot. „Hier kann jeder ein neues Lieblingsstück für kleines Geld finden.“

Der Verkaufserlös wird für gemeinnützige Aufgaben des DRK in Stemwede verwendet. Beispielsweise werden das Jugendrotkreuz und die Ausbildung von Ehrenamtlichen im Sanitätsdienst gefördert. Außerdem wird das Engagement im Katastrophenschutz unterstützt.

Nachhaltigkeit ist den Bürgern wichtig

Längst hat sich der Shop vom alten Kleiderkammer-Image verabschiedet. „Nachhaltigkeit ist das Stichwort der heutigen Zeit. Gebrauchte Kleidung wird mehr nachgefragt denn je”, erläutert Susanne Altvater. „Die Kunden stehen an den Öffnungstagen Schlange und warten auf Einlass.“ Kein Wunder, denn das Warten lohnt sich. Shirts sind ab einem Euro erhältlich, Winter- und Lederjacken ab fünf Euro. „Es gibt nichts, das teurer ist als 20 Euro“, sagt Altvater. Für diesen Preis bekomme man etwa einen Top-Kinderwagen. Gerade in der Corona-Zeit müssten viele Menschen ihr Geld zusammenhalten – da käme ein Second-Hand-Einkauf gerade recht, meint die DRK-Vorsitzende.

Sämtliche Sachen, die gebracht werden, durchlaufen zunächst eine Prüfung auf eventuelle Schäden oder Flecken, bevor sie auf den Kleiderständern landen. Außerdem werden sie nach Größen sortiert und mit Preisschildern versehen. Zum Anprobieren steht eine Umkleidekabine zur Verfügung. „Die konnten wir gebraucht kaufen, genau so wie die komplette Ladeneinrichtung“, freut sich Altvater.

Der Kleidershop „Sieben Sachen“ ist dienstags und donnerstags in der Zeit von 15 bis 19 Uhr geöffnet und jeden dritten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr. „Gerne können sich Ehrenamtliche melden, die Lust haben mitzuhelfen, um den Betrieb des Shops aufrecht zu erhalten“, sagt Susanne Altvater. Die Arbeit umfasst Bereiche wie Sortierung, Auszeichnung der Waren, Beratung und Verkauf.

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