Video aus Schwegermoor zeigt zwei furchtlose Tiere – Halter von Weidevieh auf Naturschutzflächen am Ochsenmoor sind beunruhigt.
Wölfe rücken näher an Stemwede heran

Stemwede (WB) -

Für Aufregung hat in der vergangenen Woche ein Handy-Video in Stemwede gesorgt. Von Dieter Wehbrink
Donnerstag, 15.04.2021, 04:17 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021, 04:17 Uhr
Immer mehr Wölfe werden in Stemwedes Nachbarschaft beobachtet. Die Nervosität bei den Weidetierhaltern wächst.
Immer mehr Wölfe werden in Stemwedes Nachbarschaft beobachtet. Die Nervosität bei den Weidetierhaltern wächst. Foto: Patrick Pleul
Es zeigt zwei Wölfe, die nach ersten Angaben durch das Kiesabbaugebiet in Hunteburg, unweit des Dümmers und der Stemweder Gemeindegrenze, laufen sollten. Mittlerweile steht fest: Es war zwar nicht das Kieswerk, wohl aber eine Abbaufläche des Torfwerks Schwegermoor zwischen Venne und Vörden – auch nur etwa 15 bis 20 Kilometer von der Stemweder Grenze entfernt. Im Sommer 2020 war bereits ein Wolf auf Brockumer Gebiet gesichtet worden. 2019 wurden in Aschen, Landkreis Diepholz, Schafe gerissen . Etwa zwischen Stemwede und Schwegermoor liegt das Naturschutzgebiet Ochsenmoor, auf dessen Pachtflächen in Absprache mit der Naturschutzstation Hüde extensive Weidewirtschaft betrieben wird. Dass die Raubtiere jetzt so nah an seine Mutterkuhweiden am Ochsenmoor gerückt sind, beunruhigt Joachim Schmedt, den Vorsitzenden des Landwirtschaftlichen Gemeindeverbandes Stemwede, sehr. Der Dielinger hält im Sommer auf mehreren riesigen Weiden Mutterkühe und Kälber der Rasse Deutsch-Angus und will seine Rinder bald wieder auf die Flächen am Dümmer treiben.
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