Sa., 05.05.2018

Neun Kommunen beteiligen sich an »Blühende Landschaften« Altenbeken unterstützt Blumenprojekt

Marion Wessels von der Gemeinde Altenbeken (rechts) mit den Projektpartner aus allen Kommunen, Brakels Bürgermeister Hermann Temme (Vierter von links) und Innogy-Kommunalberater Manfred Rickhoff (Dritter von rechts).

Marion Wessels von der Gemeinde Altenbeken (rechts) mit den Projektpartner aus allen Kommunen, Brakels Bürgermeister Hermann Temme (Vierter von links) und Innogy-Kommunalberater Manfred Rickhoff (Dritter von rechts).

Bad Lippspringe (WB). Imker und Naturschützer schlagen Alarm – der Rückgang an Insekten, insbesondere von Schmetterlingen, Honig- und Wildbienen ist besorgniserregend.

Allein von den 364 in NRW heimischen Wildbienenarten sind nach Angaben des Informationszentrums für die Landwirtschaft (Proplanta) bereits 45 Arten ausgestorben. Dabei haben alle blütenbestäubenden Insekten eine wichtige Rolle im Ökosystem.

10.000 Tüten mit Blumensamen wurden hergestellt

Die Stadt Brakel hat deshalb das Projekt »Blühende Landschaften« ins Leben gerufen. Projektpartner sind neben Brakel die Kommunen Höxter, Warburg, Steinheim, Willebadessen, Bad Driburg, Marienmünster, Nieheim und Altenbeken. »Wir wollen die Region zum Blühen bringen«, beschreibt Brakels Bürgermeister Hermann Temme die Motivation seiner Stadt. Dafür wurden 10.000 Tüten mit Blumensamen hergestellt, die kostenlos an interessierte Bürger ausgegeben werden. Die Menge reicht aus, um 5000 Quadratmeter in Blühfläche umzuwandeln. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom deutschen Energieunternehmen Innogy SE.

Die Samenmischung besteht aus Ringelblumen, Kornblumen, Buschwicken, Goldmohn, Schleierkraut, Mohn und weiteren Blumen, die ein buntes Bild abgeben und bis zum Herbst blühen. Diese Blüten werden von Bienen besonders bevorzugt.

»Altenbeken ist in Sachen Natur-, Umwelt und Klimaschutz seit Jahren auf einem guten Weg«, begründet Marion Wessels das Engagement der Gemeinde. »Hier wurde Pionierarbeit in Sachen Windkraft geleistet, wir haben an unseren Bächen beispielgebende Gewässermaßnahmen durchgeführt, finden mit unseren Naturerbe-Projekten und der neuen Mobilstation überregional Beachtung – da ist es nur konsequent, auch hier einen Beitrag zu leisten.«

Die einjährige Sommerblumenmischung, die jetzt ausgesät werden kann, reicht für 0,5 m² und ist im Bürgerbüro erhältlich. Unterstützen auch Sie das Projekt, damit die Region brummt.

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