Fr., 25.05.2018

Beke-Renaturierung: Infoveranstaltung am 7. Juni Brücke wird abgerissen

Anstelle der alten baufälligen Brücke klafft nun ein großes Loch. Die Baustelle lässt einen guten Einblick in die Grundstrukturen der Bekerenaturierung zu: Für die Arbeiten gibt es viel Lob im Ort.

Anstelle der alten baufälligen Brücke klafft nun ein großes Loch. Die Baustelle lässt einen guten Einblick in die Grundstrukturen der Bekerenaturierung zu: Für die Arbeiten gibt es viel Lob im Ort. Foto: Jörn Hannemann

Neuenbeken (WB). Der zweite Bauabschnitt für die Beke-Renaturierung steht bevor. Und der hat es in sich: Die Brücke über die Gogrevenstraße soll dann abgerissen werden. Diese verbindet allerdings den Bekschen Berg mit dem Ortszentrum und kappt die Weiterfahrt in Richtung Altenbeken.

Dadurch würden auch Geschäfte im Ort schlechter erreicht, befürchtet Ortsvorsteher Christoph Quasten, der auch deswegen zu einer Bürgerversammlung einlädt. Die einzige Umleitungsstrecke führe über die untere Überwasserstraße und die Straße »An der Beke« mit ihrer dann fertig gestellten neuen Bekebrücke. Über diese Streckenführung könnte der Busverkehr auf den Bekschen Berg sichergestellt werden. »Aber reicht die Kapazität der Straßen auch für den Individualverkehr?«, fragt Quasten.

Mit den Fachleuten des federführenden Grünflächenamtes, des Ordnungsamtes und des Planungsbüros sollen in der Bürgerversammlung die Knackpunkte des zweiten Bauabschnitts erörtert werden. Die Informationsveranstaltung beginnt am Donnerstag, 7. Juni, um 19 Uhr in der Beketalhalle.

Vorher steht von 17.30 Uhr an eine Baustellenbesichtigung auf dem Plan. Dort sollen auch die wesentlichen Ergebnisse des ersten Bauabschnitts vorgestellt werden. Treffpunkt für diesen Rundgang ist die Straße An der Beke, südseitig vor der abgerissenen Brücke.

»Es ist wichtig, dass die Menschen in Neuenbeken eine Möglichkeit haben, ihre Fragen direkt an die Verantwortlichen der Verwaltung zu richten und ihre Antworten kritisch zu hinterfragen«, sagt Quasten: »Wenn wir so etwas ausschließlich in Ausschüssen erörtern, bleibt die Mehrheit der Betroffenen außen vor. So sorgen wir für bürgernahe Transparenz.«

Der zweite Knackpunkt ist die Frage nach der Bauzeit für die Brücke Gogrevenstraße. Erste Äußerungen des Planungsbüros Sönnichsen (Minden) hielten selbst eine sechsmonatige Bauzeit für eine optimistische Prognose. Für Ortsvorsteher Quasten sei die Sache von Anfang an klar gewesen: „»Ich habe in allen Baubesprechungen immer wieder betont, dass diese Bauzeit in Neuenbeken nicht zu vermitteln sein wird. Ich erwarte daher, dass uns die Verwaltung Planungen vorstellen wird, die sich eher an einer dreimonatigen Bauzeit orientieren, denn mehr sei nach Auskunft von Experten nicht nötig.«

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