Mo., 16.07.2018

Altenbeken feiert mit den Majestäten Sven Udo und Karin Beckmann Kaiserwetter für das Kaiserpaar

Bestens gelaunt zog das Kaiserpaar Sven Udo und Karin Beckmann gestern auf den Antreteplatz in Altenbekens Ortskern. Die Kaiserin und der Hofstaat ernteten viel Applaus.

Bestens gelaunt zog das Kaiserpaar Sven Udo und Karin Beckmann gestern auf den Antreteplatz in Altenbekens Ortskern. Die Kaiserin und der Hofstaat ernteten viel Applaus. Foto: Marion Neesen

Altenbeken (WB/sen). Dass Sven Udo Beckmann nicht nur als Kegelbruder in die Vollen treffen kann, hat der zweite Brudermeister der Altenbekener St.-Sebastian- Schützenbruderschaft aus der Schweizer Kompanie beim Vogelschießen vor einer Woche eindrucksvoll bewiesen. Mit dem 141. Schuss machte er sich nicht nur zum König, sondern gleichzeitig zum Kaiser, weil er 1999 schon einmal in Altenbeken regierte.

Und weil sein Kegelclub in diesem Jahr seit 30 Jahren zusammen ist, feiern die Kegelbrüder und -schwestern im Hofstaat gleich mit. Auch den Zeitpunkt – einen Monat vor seinem 50. Geburtstag – hätte der Inhaber eines Sanitär- und Heizungsunternehmens kaum besser wählen können, zumal sich die Majestäten beim großen Festumzug am gestrigen Sonntag auch noch über echtes Kaiserwetter freuen durften.

Während Sven Udo Beckmann seine Kegelbrüder schon eingeweiht hatte, kam der Kaiserschuss für seine Frau Karin doch ein bisschen überraschend. »Wir hatten vor Monaten mal darüber gesprochen«, erinnerte sich gestern eine bestens gelaunte Kaiserin. Als alter Hase in Sachen Schützenfest nahm der Kaiser den großen Auftritt am Sonntagnachmittag routiniert mit der nötigen Spannung. Bei der Kaiserin und den Damen des Hofes stieg am Mittag jedoch die Nervosität.

Dabei mussten sie sich gar keine Sorgen machen. An der Seite ihres Mannes begeisterte die Majestätin in einem Traumkleid ganz in Ivory gehalten und mit viel Tüll vom ersten Augenblick an die vielen Zuschauer, die zu Selkers Wiese gekommen waren. Die fünf Hofdamen bildeten mit ihren einheitlichen Kleidern in einem dunklen Taubenblauton einen schönen Kontrast dazu, so dass dem Hofe der Applaus sicher war. Vorweg marschierten Tim (6) und Nina (8), Kinder eines Hofstaatpaares.

Das Bataillon war mannstark und mit vier Musikzügen angetreten. Oberst Gregor Rudolphi warb in einer kleinen Ansprache für die Bruderschaft. »Wir Schützen bieten allen eine Heimat und haben keine Berührungsängste«, sagt Rudolphi.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5909409?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851060%2F