Sa., 25.08.2018

Grundschule Altenbeken-Buke wird derzeit ausgebaut 234 Quadratmeter mehr Platz

Noch sind die Anbauarbeiten an der Grundschule Buke in vollem Gange. Zu sehen ist das in Ockertönen verputzte alte Gebäude. Davor steht der Anbau mit neuem Haupteingang, zwei Klassen- und zwei Nebenräumen.

Noch sind die Anbauarbeiten an der Grundschule Buke in vollem Gange. Zu sehen ist das in Ockertönen verputzte alte Gebäude. Davor steht der Anbau mit neuem Haupteingang, zwei Klassen- und zwei Nebenräumen. Foto: Matthias Wippermann

Von Sonja Möller und Matthias Wippermann

Altenbeken (WV). In der Grundschule Buke gibt es demnächst mehr Platz. Das Schulgebäude ist in den vergangenen Monaten um 234 Quadratmeter erweitert worden. Die Container, die die Offene Ganztagsschule genutzt hatte, sind abgebaut. In etwa zwei Wochen sind die Bauarbeiten abgeschlossen.

»Das Schulgebäude ist 1960 erbaut worden. Zuletzt ist es ziemlich eng geworden, da der Platzbedarf stetig steigt und dieser Trend anhält«, teilt Altenbekens Pressesprecherin Marion Wessels auf Anfrage mit. Das bisherige Schulgebäude hatte eine Größe von 670 Quadratmetern. Der Rat hatte deshalb im Sommer 2017 die Erweiterung der Grundschule Buke beschlossen. Die Bauarbeiten sind im Herbst gestartet.

So sieht der neue Haupteingang der Grundschule Buke am Mühlenweg 12 aus. Das alte Schild bleibt weiterhin stehen. Foto: Matthias Wippermanhn

Seitdem ist ein 234 Quadratmeter großer Anbau entstanden, der aus zwei großzügigen Klassenräumen, einem Hausmeisterraum und einem überdachten Eingangsbereich besteht. Außerdem gibt es einen Außenklassenraum zwischen den Gebäuden, der nur von der Schule aus betreten und genutzt werden kann. »Die gesamten Baukosten betragen mehr als 400.000 Euro, die über das Landesprogramm Gute Schule 2020 gefördert werden«, teilt Marion Wessels mit.

Architekt Andreas Wigge beschreibt, was in den vergangenen Monaten alles neu entstanden ist: »Wir haben vor dem bestehenden Grundschulgebäude einen Anbau mit zwei Klassen- und zwei Nebenräumen geschaffen. Dort befindet sich auch der neue Haupteingang, der in einen schönen, hellen Lichthof führt, der Alt- und Anbau verbindet. Außerdem gibt es einen kleinen, geschützten Pausenhof zwischen den beiden Gebäuden.«

Gebäude aus dem Jahr 1960

Derzeit werden im Anbau die Maler-, Belags- und Beleuchtungsarbeiten durchgeführt. Außen werden in den kommenden zwei Wochen die Trespa-Fassadenplatten angebracht, Pflasterarbeiten vorgenommen und Rasen gesät. »Wir wollten eigentlich zum Schulstart am Mittwoch fertig sein, aber die Arbeiten haben sich um etwa zwei Wochen verzögert«, teilt Marion Wessels mit.

Erforderlich geworden war die Erweiterung des 1960 erbauten Gebäudes durch die stetig steigenden Schülerzahlen. »Am Mittwoch starten in Buke 95 Jungen und Mädchen ins neue Schuljahr. Das sind fünf mehr als im Jahr zuvor«, berichtet die Pressesprecherin und betont: »Der Platzbedarf wächst stetig.«

In Altenbeken gibt es einen Grundschulverbund. Das heißt, in jeder Gemeinde gibt es eine Grundschule. Im neuen Schuljahr besuchen 337 Schüler eine der drei Einrichtungen. In Altenbeken sind das 150, in Buke 95 und in Schwaney 92. 82 Jungen und Mädchen gehen zudem in die Offene Ganztagsschule (33 in Altenbeken, 23 in Buke, 26 in Schwaney).

»Wir haben aus Platzgründen die OGS zuletzt in Wohncontainern auf dem Schulinnenhof untergebracht. Das war auf Dauer auch mit Blick auf die Geburtenzahlen keine Lösung«, teilt Marion Wessels mit. Durch den Anbau findet die OGS demnächst auch Platz im Schulgebäude.

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