Di., 11.09.2018

Anwohner des Eggerings in Altenbeken sehen erhebliche Verkehrsprobleme Waldkindergarten: Standort ist umstritten

Im Bereich des bestehenden Spielplatzes soll der neue Waldkindergarten entstehen. Anwohner haben insbesondere Bedenken wegen des dann entstehenden Verkehrs.

Im Bereich des bestehenden Spielplatzes soll der neue Waldkindergarten entstehen. Anwohner haben insbesondere Bedenken wegen des dann entstehenden Verkehrs.

Altenbeken (WB/bel). Gegen den Bau des geplanten Waldkindergartens am Eggering in Altenbeken erheben im laufenden Beteiligungsverfahren eine Reihe von Anwohnern Bedenken.

Sie halten aus verschiedenen Gründen einen Standort im Driburger Grund für geeigneter. Die Bürgerbeteiligung läuft noch bis zum 13. September, in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde wurden bereits die Planungen für das neue Gebäude vorgestellt (wir berichteten am Freitag). Geplant ist für etwa zwei Millionen Euro eine viergruppige Einrichtung für 60 Kinder.

Spiel- und Bolzplatz weicht Neubau

Eine Reihe von Anwohnern am Eggering sehen jedoch erhebliche Konflikte bei diesem Standort. So wird nicht nur ein Teil des bestehenden Spiel- und Bolzplatzes dem Neubau zum Opfer fallen müssen, zumal dieser stark genutzt werde.

Die Anwohner führen insbesondere Verkehrsprobleme an: Zu- und Abfahrten in diesem Bereich seien nur schwer möglich, die enge Zufahrt durch den Tunnel Bollerbornstraße würde zudem zu einer erhöhten Gefährdung der Anwohner und Kinder durch den dann verstärkten Hol- und Bringverkehr führen. Ein weiteres Unfallrisiko sei auch die schlecht einsehbare Kreuzung im Übergang Eggering/Bollerbornstraße.

Verkehrsgefährdung

Eine Zunahme der Verkehrsgefährdung sei außerdem durch die Nähe zur L 755 zu erwarten und durch die Nutzung des Waldweges durch die Forstwirtschaft. Diesen Weg würden insbesondere Langholz-Transporter nutzen. Außerdem sei nach Ansicht der Anwohner zu wenig berücksichtigt worden, dass der Eggering keine Durchfahrtstraße sei und somit beim Hol- und Bringverkehr eine doppelte Belastung entstehen würde. Die Anwohner kritisieren, dass bei dieser Planung die Interessen der Anwohner zu wenig bei der Planung berücksichtigt worden seien. Alternativ sehen sie den Standort Driburger Grund für weitaus geeigneter, da hier zudem keine Anwohnerbelange tangiert würden. Die Anwohner, insgesamt sieben Familien, unterstreichen in einer gemeinsamen Stellungnahme, dass sie sich keinesfalls gegen einen Kindergarten aussprechen, sondern nur bessere Alternativen für einen Standort untersucht wissen wollen.

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