Di., 09.07.2019

Schirmherr schaut beim Altenbekener Viaduktfest vorbei Erzbischof darf auf die Lok

MdB Dr. Carsten Linnemann, Erzbischof Hans Josef Becker (Schirmherr) und Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels (von links) beim Viaduktfest.

MdB Dr. Carsten Linnemann, Erzbischof Hans Josef Becker (Schirmherr) und Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels (von links) beim Viaduktfest. Foto: Bernhard Bauer

Altenbeken (WB). Zur offiziellen Eröffnung des Viaduktfestes Vivat Viadukt war am Samstagnachmittag Erzbischof Hans Josef Becker eigens nach Altenbeken angereist. Er war in diesem Jahr Schirmherr der dreitägigen Veranstaltung im Zeichen der Eisenbahn und gespickt mit kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten.

Zusammen mit MdB Dr. Carsten Linnemann betrat er den Bahnsteig, an den man extra die am Samstag aus Bielefeld angereiste unter Dampf stehende Lok 78 468 rangiert hatte. Dort wurden sie begrüßt von Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und dem Bahnhofsmanager der DB, Martin Novosad. Bürgermeister Wessels ging auf die Entwicklung Altenbekens seit der Erschließung durch die Eisenbahn bis in die Gegenwart ein.

Erzbischof Becker brachte seine ganze Liebe für die Eisenbahn zum Ausdruck, geprägt durch den Beruf seines Vaters. Im Alter von sechs Jahren wollte er natürlich Lokführer werden. Mit der Modelleisenbahn ist dies bis heute lebendig geblieben, an der er immer mal wieder die Züge fahren lässt.

Carsten Linnemann als Schwaneyer Junge ging auf Heimat ein. Die sei dort, wo man sich wohl fühlt, wo man morgens im Schlafanzug die Zeitung aus der Rolle zieht und noch ein Schwätzchen mit dem Nachbarn führt. »Darauf können wir hier und jetzt stolz sein, auch wenn diese Region mit einem kleinen Bundesligastadion in ländlicher Umgebung neben einer Weide mit Kühen im Land belächelt wird«, sagte Linnemann.

Sichtlich Spaß hatte Erzbischof Becker, einmal auf der Pufferbohle einer qualmenden Dampflok stehen zu können. Als Kind habe er das nie gedurft, dazu hätte er erst Erzbischof werden müssen. Die etwas angeschwärzten Hände habe er dafür gerne in Kauf genommen.

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