Mi., 19.02.2020

Auto steht in Flammen – keine Personen verletzt Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Das brennende Fahrzeug wurde durch die Einsatzkräfte abgelöscht.

Das brennende Fahrzeug wurde durch die Einsatzkräfte abgelöscht. Foto: Feuerwehr Altenbeken

Altenbeken (WB). Auf einem Feldweg gegenüber der Industriestraße in Altenbeken-Buke ist am Dienstagabend ein Mercedes ausgebrannt. Die Kripo geht von einer Brandstiftung aus.

Eine Autofahrerin bemerkte das brennende Fahrzeug gegen 20.30 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Der Wagen stand auf dem Feldweg, der gegenüber der Zufahrt zum Industriegebiet Buke von der Schwaneyer Straße abzweigt und nach wenigen Metern in Richtung Schwaney abknickt. Personen befanden sich nicht in der Nähe.

Das Fahrzeug, ein roter Mercedes GLA 220, brannte innen völlig aus, sodass ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand, der auf etwa 25.000 Euro geschätzt wird. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und geht von einer Brandstiftung aus.

Polizei sucht Zeugen

Bislang ist unklar, seit wann der Mercedes an der Örtlichkeit stand. Gesucht werden jetzt Zeugen, die das Fahrzeug und verdächtige Personen vor Brandausbruch auf dem Feldweg gesehen haben. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 05251/3060 entgegengenommen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Löschzüge aus Buke und Schwaney stand der Innenraum des Fahrzeugs bereits in Vollbrand. Mit dem Schnellangriff löschte ein Angriffstrupp das Feuer. Zeitgleich wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Neues Feuerwehr-System kommt zum Einsatz

Zum Einsatz kam auch das neue „Crash Recovery System“, das auf einem mobilen Tablet mitgeführt wird. Es unterstützt die Feuerwehr mit sicherheitsrelevanten Fahrzeuginformationen. Denn im Notfall ist es wichtig zu wissen, wo sich Airbags, Gasgeneratoren, versteckte Batterien oder alternative Antriebe befinden. „Mit dem neuen System kommen wir schnell und zielgerichtet an Informationen, die für eine sichere Rettung notwendig sind“, berichtet Markus Knoke, Löschzugführer Schwaney. „Gleichzeitig schützen wir dabei auch unsere Einsatzkräfte vor versteckten Gefahren“, so Knoke weiter.

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