Die Corona-Lage am Wochenende im Kreis Paderborn: Inzidenzwert liegt am Sonntag bei 37,7
Ein Todesfall und 18 Neuinfektionen

Paderborn -

Der Kreis Paderborn hat an diesem Samstag 18 neue Corona-Fälle bekannt gegeben (Stand 16 Uhr). Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) meldete dann am Sonntag den 138. Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

Samstag, 06.03.2021, 18:14 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 07:30 Uhr
Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

31 weitere Corona-Erkrankte haben den Kreisangaben zufolge eine Infektion überstanden. Unterm Strich sind derzeit 205 Menschen im Kreis Paderborn offiziell mit dem Coronavirus infiziert. Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Paderborn (75), Bad Wünnenberg (34), Büren (24), Bad Lippspringe (18), Delbrück (18), Hövelhof (14), Borchen (8), Altenbeken (6), Salzkotten (5) und Lichtenau (3). Am Freitag hatte der Kreis 20 Neuinfektionen bekannt gegeben.

Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt 6635. Die aufsummierte Zahl der Erkrankten, die eine akute Infektion überstanden haben und als genesen gelten, beträgt 6293.

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) wies am Samstag eine Sieben-Tages-Inzidenz von 43,9 und am Sonntag von 37,7 aus (Datenstand jeweils 0 Uhr). Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (siehe unten „Melde- und Übermittlungsverzug“).

Blick in die Nachbarkreise

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am Sonntag bei 65,1 (64,6) und in Deutschland bei 66,1 (65,6). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 58,4 (48,8) – Hochsauerlandkreis 77,8 (87,0) – Höxter 37,1 (39,9) – Lippe 48,9 (43,7) – Soest 59,3 (63,6).

Weitere Informationen

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Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem nun die Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen erstellt.

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Hier geht es direkt zur aktuellen Coronaschutzverordnung, die ab dem 8. März gilt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Erläuterung des LZG zur Inzidenz: „In die 7-Tage-Inzidenz geht die Anzahl aller Fälle ein, deren Meldedatum innerhalb der vergangenen 7 Tage vor dem Berichtszeitpunkt fällt. Bei der Eingabe von Fällen in das Infektionsmeldesystem wird jedem Falldatensatz ein Meldedatum zugewiesen. Dabei handelt es sich um dasjenige Datum, an dem das zuständige Gesundheitsamt erstmalig von dem betreffenden Fall Kenntnis erhalten hat.“

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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