Kriminalpolizei ermittelt nach Feuer in leer stehendem Gebäude in Bad Lippspringe
Brand in Auguste-Viktoria-Klinik

Bad Lippspringe (WB). In der leer stehenden Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Lippspringe hat es am Sonntag gebrannt. Zwei Patientenzimmer im ersten Obergeschoss standen in Flammen.

Sonntag, 16.09.2018, 20:35 Uhr aktualisiert: 16.09.2018, 20:38 Uhr
In der leer stehenden Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Lippspringe hat es am Sonntag gebrannt. Foto: Julia Queren
In der leer stehenden Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Lippspringe hat es am Sonntag gebrannt. Foto: Julia Queren

Gegen 16.20 Uhr erfolgte die Alarmierung der Bad Lippspringer Feuerwehr. 55 Einsatzkräfte, darunter angeforderte Verstärkung in Sachen Atemschutz aus Schlangen, waren mit elf Fahrzeugen im Einsatz, hinzu kamen Polizei und DRK.

»Wir hatten keine Kentnisse über Personen im Gebäude«, sagte Martin Schmidt, Brandoberinspektor und Pressesprecher der Bad Lippspringer Wehr. Das habe sich bestätigt.

Als das Feuer gelöscht war, rückten Kameraden mit Wärmebildkameras und Sägen aus, um innen wie außen mögliche Glutnester aufzuspüren. Die ehemalige Klinik ist den Aktiven der Feuerwehr Bad Lippspringe gut bekannt: »Wir haben die leer stehenden Gebäude schon häufig für Übungen genutzt«, sagte Martin Schmidt. »Und ein Übergreifen der Flammen auf das durchgängige Dachgeschoss wäre fatal.«

Die Wasserversorgung für die Löscharbeiten erfolgte über die Auguste-Viktoria-Allee. »Auf dem Klinikgelände ist die Wasserversorgung nicht mehr aktiv«, so Schmidt. Er schließt eine Selbstentzündung aus. Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei aufgenommen.

Kommentare

B.Muntz  schrieb: 18.09.2018 16:09
Brandvermeidung in der Auguste-Viktoria Klinik
Seit einigen Jahren sehe ich empört der systematischen Zerstörung dieses schützenswerten Gebäudes zu. Die Stadt brauchte dazu nicht mehr als einen fadenscheinigen Zaun. So bleiben die aufmerksamen Bewohner, mit oder ohne Hund, abseits der leerstehenden und damit gefährdeten Klinik, Rabauken und Verbrecher tummeln nach ihrem Gusto. Waren es am Anfang "nur" Drogensüchtige und Jugendliche, die heimlich nachts ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen, so gipfelte dieses mal die Heimsuchung in einem Brand, der sich am hellichten Tag ungehindert ausgebreitet hätte, wäre mein Sohn nicht verbotener Weise auf dem Gelände gewesen und hätte mich sogleich geholt. Da wir in dem Nachbarshaus wohnen haben wir dem Gesindel jetzt jahrelang hilflos zusehen müssen. Ich appeliere an die Stadt diesen Zaun endlich zu entfernen und den Park für uns Bürger wieder frei zu geben. Nur diese Maßnahme kann unsere Klinik in Zukunft vor diesen immer frecher werdenden Rowdies schützen.
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