Fr., 07.12.2018

Richtfest zum Erweiterungsbau der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe Krönung des Millionen-Projekts

Klinik-Richtfest mit (von links): Michael Schröder (Karl-Hansen-Klinik), Lothar Kropp (Projektsteuerung), Michael Ennenbach (Kaufmännischer Direktor MZG), Benedikt Breithaupt (Breithaupt Architekten), Dr. Erik Ernst (Chefarzt KHK), Andreas Breithaupt, Martin Altrogge (Zimmerei Helmut Schäfer), Dr. Theo Schaten (Chefarzt KHK), Regina Düsterhus (Pflegedienstleitung KHK), Prof. Dr. Benedikt J. Folz (Chefarzt KHK), Achim Schäfer (Geschäftsführer MZG) und Dr. Karsten Schulze (Chefarzt KHK).

Klinik-Richtfest mit (von links): Michael Schröder (Karl-Hansen-Klinik), Lothar Kropp (Projektsteuerung), Michael Ennenbach (Kaufmännischer Direktor MZG), Benedikt Breithaupt (Breithaupt Architekten), Dr. Erik Ernst (Chefarzt KHK), Andreas Breithaupt, Martin Altrogge (Zimmerei Helmut Schäfer), Dr. Theo Schaten (Chefarzt KHK), Regina Düsterhus (Pflegedienstleitung KHK), Prof. Dr. Benedikt J. Folz (Chefarzt KHK), Achim Schäfer (Geschäftsführer MZG) und Dr. Karsten Schulze (Chefarzt KHK). Foto: Heiko Appelbaum

Bad Lippspringe (WB). Über der Karl-Hansen-Klinik hängt jetzt der Richtkranz für den zweiten Bauabschnitt. Ende nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann sind 30 Millionen Euro in Neubau und Umbau des Akutkrankenhauses investiert worden.

Mit großer Dynamik entwickelt das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) den Gesundheitsstandort Bad Lippspringe weiter. Zu den größten Neubaumaßnahmen der MZG-Geschichte gehört die Erweiterung der Karl-Hansen-Klinik an der Antoniusstraße.

Zwischenbau mit 54 Betten

2016 begannen hier die umfangreichsten Baumaßnahmen in der Geschichte der 1973 eröffneten Akut-Klinik. Der erste Bauabschnitt mit einem Investitionsvolumen von 10,7 Millionen Euro ist abgeschlossen. Dazu gehören die Erweiterung des OP, der Zwischenbau mit 54 Betten und Teile der HNO-Abteilung.

Jetzt wurde das Richtfest für den zweiten Bauabschnitt mit einem Volumen von 20 Millionen Euro gefeiert. »Die Arbeiten liegen sowohl terminlich als auch finanziell im Plan«, sagt der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer. »Bei einem Projekt mit einer solchen Dimension und bei der heutigen Baukonjunktur ist das keine Selbstverständlichkeit und ein Zeichen für das gute Zusammenwirken aller Beteiligten – vom Planer bis zum Installateur.«

Neue Tiefgarage verbessert Parksituation

Seit einigen Monaten wird direkt im Anschluss an den bestehenden Klinik-Baukörper ein fünfgeschossiges Gebäude errichtet. Im Untergeschoss gibt es bald eine Tiefgarage mit rund 40 Stellplätzen. Das Erdgeschoss wird zum zentralen Bereich der neu strukturierten Karl-Hansen-Klinik. Neben der neuen Notaufnahme mit Schockraum entstehen hier eine HNO-Ambulanz, die Schmerzambulanz und die Patientenverwaltung. Auch der zentrale Haupteingang für Patienten und Besucher wird in diesem Bauabschnitt errichtet.

Das erste Obergeschoss beherbergt zukünftig die hochmoderne Weaning-Abteilung mit 20 Betten. Im zweiten Obergeschoss wird die Intensivstation mit 20 Betten neu gebaut. Im dritten Obergeschoss befindet sich die Technik.

2,1 Millionen Euro Gewinn

Jede Etage wird eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern haben; die Inbetriebnahme des neuen Bauabschnittes ist für den Herbst 2019 geplant. Die Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe ist ein Akut-Krankenhaus mit zukünftig 248 Betten und zwölf Plätzen Tagesklinik, die zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe gehört.

Zur Karl-Hansen-Klinik gehören folgende Bereiche: Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Pneumologie, Intensiv- und Beatmungsmedizin, Weaning, Pneumologische Frührehabilitation, Schlafmedizin, Schmerzmedizin, Palliativmedizin, HNO, Anästhesiologie, Phoniatrie/Pädaudiologie und schließlich die im Aufbau befindliche Klinik für Seelische Gesundheit (Psychiatrie) mit 52 Betten.

Das Neubauprojekt der Karl-Hansen-Klinik ist ein weiterer Meilenstein in der jüngsten Erfolgsgeschichte des MZG, das 2017 mit seinen fünf Kliniken einen Gewinn von 2,1 Millionen Euro bilanzierte. Zum Jahreswechsel wird das MZG auch das Hospital zum Heiligen Geist in Bad Lippspringe von den Vincentinerinnen übernehmen und damit andere Einrichtungen räumlich entlasten. Auch hier soll investiert werden, damit beispielsweise die Klinik Martinusquelle die Indikation Psychosomatik in das neue Haus verlegen kann. Damit wird diese Klinik wiederum die Reha-Indikationen Lunge sowie Herz- und Kreislauf vergrößern können.

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