Schreiben des Aufsichtsrates zu weiteren Schritten bei Gehaltserhöhungen
MZG strebt Tarifvertrag an

Bad Lippspringe (WB). In einem Schreiben hat der Aufsichtsrat des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Anhebung ihrer Gehälter auf den ­Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst angekündigt. Nach einem ersten Schritt für die Pflegekräfte sollen zum Jahresanfang 2021 weitere Berufsgruppen folgen.

Freitag, 24.04.2020, 09:14 Uhr aktualisiert: 24.04.2020, 09:16 Uhr
Das Medizinische Zentrum für Gesundheit mit Sitz an der Peter-Hartmann-Allee in Bad Lippspringe hat allen Mitarbeitern die Anhebung ihrer Ge­hälter angekündigt. Foto: Besim Mazhiqi
Das Medizinische Zentrum für Gesundheit mit Sitz an der Peter-Hartmann-Allee in Bad Lippspringe hat allen Mitarbeitern die Anhebung ihrer Ge­hälter angekündigt. Foto: Besim Mazhiqi

„Wir wissen, dass Sie mit großem Engagement dazu beitragen, die positive Entwicklung unserer Kliniken zu verstetigen. Gerade jetzt sind von Ihnen allen besondere Leistungen gefragt”, betont der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Bürgermeister Andreas Bee in dem Schreiben. Oberstes Ziel sei es, dass die Mitarbeiter weiterhin sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze in den MZG-Kliniken haben.

Mit großer Freude habe der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen, dass die Initiative der Geschäftsführung zur Anhebung einer ersten Berufsgruppe auf den TVöD ein voller Erfolg geworden sei. Mehr als 95 Prozent der ­Pflegekräfte hätten das Angebot einer Zulage zur Angleichung an den TVöD, die rückwirkend zum 1. Januar 2020 gezahlt werde, angenommen.

Auf seiner turnusmäßigen Sitzung am 21. April 2020 hat der Aufsichtsrat nach eigenen Angaben einen Fahrplan für die Zukunft verabschiedet . Zum Jahresanfang 2021 wolle das MZG weitere Berufsgruppen auf den TVöD anheben, die Entscheidung über die Berufsgruppen soll im November 2020 erfolgen. Anschließend soll die Anhebung aller Gehälter auf den TVöD in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung kommen. „Angesichts der Corona-Pandemie ist die wirtschaftliche Entwicklung schwer zu prognostizieren. Deshalb bitten wir Sie um Verständnis, wenn wir aktuell keine verbindlicheren Daten nennen können. Bitte vertrauen Sie uns – wir werden Ihren Wunsch nach einer möglichst frühen Anhebung aller Gehälter auf das TVöD-Niveau berücksichtigen”, stellt der MZG-Aufsichtsrat heraus.

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