Stadt und Wasserverband Obere Lippe bringen Hochwasserschutzkonzept für Bad Lippspringe auf Weg
Die Steinbeke soll gebändigt werden

Bad Lippspringe -

Sie ist zwar die meiste Zeit des Jahres unsichtbar, aber deshalb nicht weniger gefährlich: die Steinbeke in Bad Lippspringe. Wenn das Karstgewässer nämlich Wasser in großen Mengen führt, dann ist unter Umständen das gesamte südöstliche Stadtgebiet in Gefahr. Die Badestadt hat deshalb gemeinsam mit dem Wasserverband Obere Lippe ein Hochwasserschutzkonzept für die Steinbeke auf den Weg gebracht. Von Klaus Karenfeld
Dienstag, 04.05.2021, 01:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.05.2021, 01:00 Uhr
Stadt und Wasserverband Obere Lippe bringen Hochwasserschutzkonzept für Bad Lippspringe auf Weg: Die Steinbeke soll gebändigt werden
Wie schnell die Steinbeke anschwellen kann, haben die Bürger zuletzt im Januar 2011 erlebt. Damals hatte es tagelang geregnet und das Gewässer wäre beinahe über die Ufer getreten. Größere Schäden blieben damals glücklicherweise aus. Bei einer sogenannten Jahrhundertflut sähe die Situation vermutlich ganz anders aus. Das südöstliche Stadtgebiet müsste vermutlich mit starken Überschwemmungen rechnen. Entsprechend groß wären die Schäden. Der Wasserverband geht in einer Analyse von einem Schadenspotenzial in Höhe von bis zu 18,6 Millionen Euro aus. Die Studie beschreibt das Worst-Case-Szenario so: Von der Wucht der Wassermassen würden voraussichtlich 744 Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
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