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Do., 18.08.2016

Polizei kontrolliert auch in der Erntezeit Traktoren und Anhänger Hoffnungslos überladen

Die Polizei hat in Haaren einen Traktor mit hoffnungslos überladenen Anhängern kontrolliert.

Die Polizei hat in Haaren einen Traktor mit hoffnungslos überladenen Anhängern kontrolliert. Foto: Hannemann

Bad Wünnenberg (WB). Hoffnungslos überladen war die Fracht eines Landwirtes in Bad Wünnenberg. Anstatt der zulässigen acht Tonnen Ladung wurde ein Gewicht von über 18 Tonnen gemessen.

Um die Verkehrssicherheit auch während der Erntezeit sicherzustellen, kontrolliert die Polizei aktuell kreisweit verstärkt landwirtschaftliche Fahrzeuge. Dabei achten die Beamten neben einer funktionierenden Beleuchtung, insbesondere auf die Einhaltung der Bestimmungen zur Ladungssicherheit und ob an Anhängern die Auflaufbremsen in Betrieb genommen werden. Dies ist insbesondere bei beladenen Anhängern von Bedeutung, damit der Anhänger beim Bremsvorgang des Zugfahrzeugs »mitbremst« und so ein möglichst kurzer Bremsweg erzielt wird.

Am Mittwoch hatten die Ordnungshüter in Haaren einen Traktor überprüft, der von Bleiwäsche kommend mit zwei Anhängern, die mit Weizen voll beladen waren, unterwegs war. Dabei hatte der Landwirt zwar die Auflaufbremse der Anhänger aktiviert, aber die Anhängelast seiner Kornanhänger um über 130 Prozent überschritten. Anstatt der zulässigen acht Tonnen Ladung wurde ein Gewicht von über 18 Tonnen gemessen, so dass neben der deutlichen Überladung für diese Gewichtsmenge eine Druckluft gesteuerte Bremse erforderlich gewesen wäre.

Die Polizei rät, auch während der Erntezeit und der manchmal damit verbundenen Hektik immer auf den verkehrssicheren Zustand der Fahrzeuge und Geräte zu achten, um Unfälle zu vermeiden. So müssen mitgeführten Arbeitsgeräte mit zusätzlichen Beleuchtungseinrichtungen versehen sein, wenn die Scheinwerfer oder Rücklichter der Zugmaschine verdeckt sind.

Bei Frontanbauten am Traktor muss der Fahrzeugführer, insbesondere an Hof- und/oder Grundstücksausfahrten dafür sorgen, dass die Anbauten nicht auf die Fahrbahn hinausragen und Einschränkungen der Sicht beispielsweise durch Begleitpersonen ausgeglichen werden, damit es nicht zu Gefahren für den Querverkehr kommt.

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