Zwei Bad Wünnenberger DLRG-Schwimmer holen Bronze
Lebensretter im Wettstreit

Bad Wünnenberg (WB). Die beiden Rettungsschwimmer Inka Rosenkranz und Paul Loer von der DLRG Bad Wünnenberg konnten sich in diesem Jahr für das Westfalenauswahlteam für den Junioren-Rettungs-Pokal qualifizieren. Sie sicherten sich mit dem Westfalenteam die Bronzemedaille.

Donnerstag, 02.08.2018, 06:28 Uhr aktualisiert: 02.08.2018, 10:32 Uhr
Die Westfalenauswahl mit den Bad Wünnenberger Rettungsschwimmern Inka Rosenkranz (vorn, Dritte von rechts) und Paul Loer (hinten rechts). Foto:
Die Westfalenauswahl mit den Bad Wünnenberger Rettungsschwimmern Inka Rosenkranz (vorn, Dritte von rechts) und Paul Loer (hinten rechts).

Bei diesem sehr gut besetzten Wettkampf starten die Juniorenmannschaften der Landesverbände in Pool- und in Freigewässerwettkämpfen. Die besten Junioren und Juniorinnen aus ganz Deutschland gingen im Dinslakener 50-Meter-Becken und im Tenderingsee an den Start.

Inka Rosenkranz und Paul Loer hatten sich bei den offenen belgischen Meisterschaften in Lüttich und beim Quali-Wettkampf im Wisseler See für die Landesauswahl mit je sechs Junioren und sechs Juniorinnen qualifiziert. Beide wurden aufgrund ihrer Stärken in den Freigewässerdisziplinen nominiert.

Erster Tag des Wettkampfs

Am ersten Tag des Wettkampfs ging es im Pool in den sechs Einzeldisziplinen und drei Staffeln um Punkte für die Teams. Inka und Paul erreichten bei ihren Starts gute Zeiten, konnten aber nicht weit nach vorne schwimmen. Am zweiten und dritten Tag standen dann die Disziplinen vom Freigewässer am Strand des Tenderingsees auf dem Plan. Hier konnten die beiden ihre Stärken ausspielen. So konnte sich Inka Rosenkranz einen Platz im Finale beim Surfskirennen (Kajak) erpaddeln und holte wichtige Punkte fürs Team, beim Beach-Flags (Strandsprint) kam sie ebenfalls in die Punkte und mit der Staffel beim Beachsprint holte sie dann sogar die Goldmedaille.

Paul Loer konnte in drei Einzelfinals einziehen: Im Surfskirennen wurde er Fünfter, im Boardfahren Vierter und in der Königsdisziplin Oceanman, dem Triathlon der Rettungsschwimmer, erkämpfte er sich auch den fünften Platz und sammelte somit im Freigewässer die meisten Einzelpunkte für die Westfalenauswahl. So hatten die beiden Wünnenberger auch ihren Anteil am Gewinn der Bronzemedaille in der prestigeträchtigen Gesamtwertung des Junioren-Rettungspokals. Die Westfalen mussten sich nur den Schwimmern aus Sachsen-Anhalt und aus Nordrhein geschlagen geben.

Für die beiden jungen Rettungsschwimmer aus Bad Wünnenberg war es eine tolle Erfahrung, sich für die Westfalenauswahl zu qualifizieren und an diesem hochkarätig besetzten Wettkampf teilnehmen zu können.

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