Mo., 04.03.2019

Rosenmontagszug in Fürstenberg muss abgebrochen werden Gewitter verdirbt Narren den Spaß

Große und kleine Clowns machten das beste aus dem schlechten Wetter beim Rosenmontagszug in Fürstenberg.

Große und kleine Clowns machten das beste aus dem schlechten Wetter beim Rosenmontagszug in Fürstenberg. Foto: Besim Mazhiqi

Bad Wünnenberg (WB/han). Beim Start strahlte noch die Sonne. Doch eine halbe Stunde später brach ein Gewitter Sturm und Hagel über Fürstenberg herein. »Wir brechen ab«, entschieden die Verantwortlichen des FCC.

Etwa zur Halbzeit des Umzugs mit 64 Zugnummern war klar, dass das Spektakel beendet werden muss. »Sicherheit geht vor«, sagte FCC-Vorsitzender Heinrich Henneken angesichts heftiger Windböen und zuckender Blitze über dem Sintfeld. Schnell suchten Zuschauer und Aktive Zuflucht im Trockenen, und so begann die große Party in der Schützenhalle ein wenig früher als geplant.

Schade war das Wetterpech für alle Wagen- und Fußgruppen, die sich so viel Mühe mit den Vorbereitungen gegeben hatten und nun nicht mehr den großen Auftritt in den trotz der schlechten Witterung noch recht dicht mit Zuschauern gesäumten Straßen genießen konnten.

Dazu zählte auch Prinz Andreas Flege, der sein prächtiges Narrenschiff mit Fürstenberger Vereinswappen geschmückt hatte und damit auf seine regierungsfreudige Familie einging. Denn die Fleges stellen in diesem Jahr nicht nur den FCC-Prinzen, sondern außerdem auch den König der Soldatenkameradschaft und den Schützenkönig.

Die Lego-Burg des Kinderprinzenpaares Elias und Ronja immerhin schaffte es noch, sich den Zuschauern zu zeigen.

Ebenso wie viele andere liebevoll gestaltete Festwagen, darunter das toll gelungene Wikingerschiff der Chorgemeinschaft, die auch schon in den Vorjahren mit außergewöhnlichen Auftritten für Furore gesorgt hat.

Und auch die Politik spielte eine Rolle. Dabei machten die Fürstenberger eines ganz unmissverständlich klar: Das Rathaus gehört auch künftig an die Karpke.

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