Fr., 11.10.2019

Modellprojekt in Bad Wünnenberg gestartet Ein Kurort lebt gesund

Haben das neue Programm zur Gesundheitsförderung in Bad Wünnenberg vorgestellt (von links) Nicole Satzinger (Universität Paderborn), Professor Miriam Kehne (Universität Paderborn), Professor Kirsten Schlegel-Matthies (Universität Paderborn), Tanja Koch (Referentin für Prävention beim Landesverband der Gesetzlichen Krankenkassen), Bürgermeister Christoph Rüther, Mathias Hornberger (Vorsitzender des Vereins »Wir bewegen alle Kinder«), Stefanie Nolte und Sonya Harrison (Energiestiftung Sintfeld).

Haben das neue Programm zur Gesundheitsförderung in Bad Wünnenberg vorgestellt (von links) Nicole Satzinger (Universität Paderborn), Professor Miriam Kehne (Universität Paderborn), Professor Kirsten Schlegel-Matthies (Universität Paderborn), Tanja Koch (Referentin für Prävention beim Landesverband der Gesetzlichen Krankenkassen), Bürgermeister Christoph Rüther, Mathias Hornberger (Vorsitzender des Vereins »Wir bewegen alle Kinder«), Stefanie Nolte und Sonya Harrison (Energiestiftung Sintfeld). Foto: Hanne Hagelgans

Bad Wünnenberg (WB/han). Gesundheit gehört immer dazu in Bad Wünnenberg. Schließlich ist der Kurort Kneipp-Heilbad und Standort der Aatal-Rehaklinik. Jetzt kommt mit einem Modellprojekt in Kooperation mit der Universität Paderborn noch ein neuer Baustein dazu.

»Gesund von Anfang an durch Bewegung und Ernährung« heißt das Projekt, das für Einwohner und Kurgäste, für Kindergarten- und Schulkinder, ihre Eltern und Großeltern gleichermaßen gedacht ist.

Experten der Universität Paderborn bieten in unterschiedlichsten Institutionen der Stadt über einen Zeitraum von drei Jahren Projekte an, die die großen und kleinen Menschen in Bewegung bringen und zu einem (noch) gesünderen Lebensstil ermutigen.

Nachhaltigkeit

Dass könnten Ernährungsschulungen inklusive Gemüseschnippeln im Kindergarten sein oder auch Ideen für Bewegungspausen im Schulalltag, die so einfach und altbewährt sein können wie Gummitwist oder Seilchenspringen. Anregungen für den Sportunterricht in den Schulen könnten dazugehören, neue Angebote in den Vereinen oder auch Bewegungsprogramme und Wanderungen für Bewohner der Seniorenheime.

Besonders wichtig dabei: Nachhaltig soll es sein und auch nach Ende des Projektes noch Bestand haben. Darum ist es auch das Ziel der Professorinnen Miriam Kehne und Kirsten Schlegel Matthies und ihrer Mitstreiter, mit den Akteuren vor Ort, mit Erzieherinnen und Lehrern, Vereinsvorständen, Heimleitungen und Elternvertretern zusammenzuarbeiten und ihnen neue Ideen mit auf den Weg zu geben, die nach und nach in den Alltag integriert werden. Damit diese Netzwerke wachsen und gut arbeiten können, verstärkt Stefanie Nolte von Februar kommenden Jahres an mit einer Teilzeitstelle das Team der Stadtverwaltung und kümmert sich um Organisation und Kommunikation rund um das ehrgeizige Projekt.

Unterstützung

»Wir haben hier ja das Glück, dass wir eine ganze Menge an Hardware schon haben«, freute sich Bürgermeister Christoph Rüther zum offiziellen Projektstart am Donnerstag im Spankenhof. So gebe es bereits den Kurpark mit seinen Freiluft-Turngeräten, das Aatal mit dem Barfußpfad, eine Reihe von Kneipp-Einrichtungen wie Tret- oder Armbecken, Hochbeete für Kräuter und Gemüse und bald auch das neue Haus der Gesundheit. Darauf lasse sich aufbauen.

Möglich wird das dreijährige Programm durch Unterstützung des Landesverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen in NRW, die es mit 141.500 Euro fördert. Weitere 90.000 Euro kommen von der Energiestiftung Sintfeld. Ergänzt werden diese Mittel durch Ressourcen der Universität Paderborn.

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