Kunstprojekt in Bad Wünnenberg symbolisiert interreligiöses Miteinander
Engel der Kulturen im Kurpark

Bad Wünnenberg (WB/bw). Das Projekt „Engel der Kulturen“ der bildenden Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich soll der Förderung des interkulturellen/interreligiösen Dialogs zwischen Judentum, Christentum und Islam dienen. Das Aufstellen der Stahl-Stele im Kurpark von Bad Wünnenberg musste zwar coronabedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, doch sollen die Feierlichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Das haben der Verkehrs- und Kneippverein und die Gruppe „Kunst & Kultur“ mitgeteilt.

Dienstag, 16.06.2020, 09:58 Uhr aktualisiert: 16.06.2020, 10:02 Uhr
Jürgen Franke, Gertrud Tölle (Kunst & Kultur), Bürgermeister Christoph Rüther und Klemens Otte (Vorsitzender Verkehrs- und Kneippverein Bad Wünnenberg/von links). Foto: Brigitta Wieskotten
Jürgen Franke, Gertrud Tölle (Kunst & Kultur), Bürgermeister Christoph Rüther und Klemens Otte (Vorsitzender Verkehrs- und Kneippverein Bad Wünnenberg/von links). Foto: Brigitta Wieskotten

In einem intensiven Findungsprozess haben Gregor Merten und Carmen Dietrich die Zeichen der drei abrahamitischen Religionen – den Halbmond, den Stern und das Kreuz – in einem Kreis zueinander in Beziehung gesetzt. Beim Betrachten des Inneren des Kreises wird die Gestalt eines Engels sichtbar.

Eine anerkennende Rückmeldung für die Durchführung dieses Projektes liegt in schriftlicher Form von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor. Das Grußwort von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird am Einweihungstag zum späteren Zeitpunkt verlesen. Der Dank der Initiatoren von „Kunst & Kultur“ gelte den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes, die den Objektplatz im Kurpark nach einem Entwurf von Nadja Tölle gestaltet und die Informationstafel (Text: Gertrud Tölle und Jürgen Franke, Layout: Günter Schlottmann) zum Projekt aufgestellt haben. „Engel der Kulturen“ ist ein EU-Leader-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Südlichen Paderborner Land.

Ausführliche Informationen sind im Internet aufgeführt (www.engel-der-kulturen.de).

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