Bezirksverbandstag: Abschluss für das 150-jährige Jubiläum der Schützen Kirchborchen
Schützenvereine als Forschungsobjekt

Borchen (WB). Die Schützenbruderschaft Kirchborchen hat beim Bezirksverbandstag am Samstag viele Ehrengäste und rund 450 aktive Schützen begrüßt. Eine Besonderheit im Programm war der Vortrag von Jonas Leineweber von der Universität Paderborn, der zum Schützenwesen forscht.

Sonntag, 02.12.2018, 22:01 Uhr aktualisiert: 02.12.2018, 22:10 Uhr
Schützentreffen mit Prominenz in der Borchener Gemeindehalle (von links): Bürgermeister Michael Berens aus Hövelhof, Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen, Ingo Michalewski (ehrenamtlicher Bürgermeister Niederorschel), Anton Wittke (stellvertretender Bürgermeister Altenbeken), Landtagsabgeordneter Bernhard Hoppe-Biermeyer, Landrat Manfred Müller, Bezirksbundesmeister David Steffens, Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, Oberst Michael Krevet-Alpmann aus Kirchborchen und Bundestagsabgeordneter Carsten Linnemann. Fotos: Alexandra Pöhler

Nach einer Messe in der St.-Michael-Kirche in Kirchborchen und einem kurzen Marsch zur Gemeindehalle wurden die Schützen von Kirchborchens Oberst Michael Krevet-Alpmann und Bezirksbundesmeister David Steffens begrüßt.

Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen nutzte seine Grußworte, um den Schützen für ihr Engagement zu danken: »Unsere Schützenvereine bringen für mich sehr viel Engagement und Verlässlichkeit in den Ort. Das ist für das Ortsleben nicht zu ersetzen.«

Bezirkstreffen der Schützen in Borchen

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Auch Bundestagsabgeordneter Carsten Linnemann lobte das Ehrenamt: »Wer ein Ehrenamt übernimmt, ist sozial kompetent. Sozialkompetenz wird in Vereinen gefördert, das ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft. Und dazu trägt das Schützenwesen bei.«

Ein außergewöhnlicher Tagesordnungspunkt war der Vortrag von Jonas Leineweber von der Universität Paderborn. Der Master-Student ist Mitarbeiter im Forschungsprojekt »Tradition im Wandel« vom »Center for Risk Management« der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Das Projekt ist eine Forschungskooperation der Universität mit der Brauerei Warstein und hat sich seit gut drei Jahren mit dem Schützenwesen in der Region befasst.

Im Jahr 2017 nahmen 5470 Personen an einer repräsentativen Umfrage teil – Schützen und Nicht-Schützen, Frauen, Männer, Jung und Alt. »Zu unserer Überraschung kam dabei heraus, dass besonders junge Menschen unter 35 Jahren sich gerne zu traditionellen Ausdrucksformen wie Uniformen und Orden bekennen. Außerdem waren über 50 Prozent der Befragten dafür, dass sich Schützenvereine für die Aufnahme von Frauen öffnen sollten«, sagt Jonas Leineweber. Er selbst ist auch aktiver Schütze als Jungschützenmeister in Schwaney. »Es ist auch lustiger Weise das erst Mal, dass ich diesen Vortrag in Uniform halte.«

Dass er einen internen Blick ins Schützenwesen hat, war auch ein Grund für seine Mitarbeit bei dem Projekt. »Das Team besteht aus Schützen und Nichtschützen. Nur so ist Neutralität zu gewährleisten«, meint der Masterstudent.

Zum Abschluss des Projekts hat das Team einen Leitfaden zur Entwicklung von Zukunftskonzepten erstellt. Dieser soll Vereinen helfen, individuelle Schritte für die Zukunft des Schützenwesens im eigenen Heimatort zu entwickeln: »Die Vereine sind so unterschiedlich, da kann man keine allgemein gültige Aussage treffen«, erläutert Jonas Leineweber.

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