So., 18.08.2019

Doppelregentschaft mit Martin und Tobias Amedick Fest der zwei Könige

Mit dem Königspaar Martin und Silvia Amedick an der Spitze und seinem Hofstaat feierten die Dörenhagener ihr Schützenfest. Sohn Tobias Amedick ist Jungschützenkönig

Mit dem Königspaar Martin und Silvia Amedick an der Spitze und seinem Hofstaat feierten die Dörenhagener ihr Schützenfest. Sohn Tobias Amedick ist Jungschützenkönig Foto: Liedmann

Dörenhagen (bel). Petrus hatte ein Einsehen am Sonntag beim Schützenfest in Dörenhagen und schloss zumindest für den Marsch der Schützen die Schleusen. Königin Silvia Amedick begeisterte in ihrem blütenbesetzten Kleid in hellem Apricot, während die Damen des Hofstaates in ihren spitzenbesetzten und farblich auf das Kleid der Königin abgestimmten Kleidern für ein harmonisches Bild sorgten.

Mit dem Königspaar aus dem Hause Amedick war das Schützenfest fest in Familienhand: Kurz vor seinem Vater hatte Tobias Amedick (21) die Jungschützenkönigswürde errungen. Wie intensiv das amtierende Königshaus mit dem Schützenwesen verbunden ist, zeigt auch Sohn Philipp (19), der wie sein Vater, im Schießsport aktiv ist. Die Leidenschaft Schützenwesen wurde dem amtierenden König ein bisschen in die Wiege gelegt: Auch seine Eltern waren bereits Träger der Königswürde, und so ist der Oberstleutnant seit seinem 18. Lebensjahr im Schützenverein; zunächst in Dahl und mit dem Umzug nach Dörenhagen vor 17 Jahren auch hier. Bis heute ist der Versicherungsfachwirt Mitglied in beiden Bruderschaften und seit 2013 auch im Vorstand.

Die Königswürde ist nun der Höhepunkt seiner Schützenkarriere mit den Stationen der Apfelprinzenwürde in 2008 sowie der Kronprinzenwürde im Jahr 2014. Das Königspaar hat zudem im Jahr 2002 bereits Erfahrungen im Hofstaat sammeln können. »Irgendwann war die Zeit dann einfach reif für die Königswürde«, sagt Amedick »und in diesem Jahr hat es mit der Doppelregentschaft einfach gepasst«, freut sich der 50-Jährige auf das anstehende Jahr und darüber, dass er sich einen Traum erfüllen konnte. Die Königsresidenz an der Trift ist derzeit ohnehin ein royales Zentrum, denn auch das vor 25 Jahren regierende Jubelschützenpaar wohnt hier. So wurde das Schmücken der Straße und der Häuser zu einem besonderen gemeinschaftlichen Erlebnis mit Nachbarn und Freunden. »Da machen auch alle neuen Nachbarn mit und packen mit an«, freut sich Amedick über diese Gemeinschaft.

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