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Fr., 08.12.2017

Weiberger ermitteln im Januar ihren ersten Winterkönig Schützenfest im Schnee

Ob im Januar Schnee liegt in Weiberg, wissen auch die Schützen noch nicht. Erstmals organisieren sie mit den Musikern ein Schützenfest mitten im Winter. Gefeiert wird an einem einzigen Tag, alle Altkreis-Vereine sind eingeladen.

Ob im Januar Schnee liegt in Weiberg, wissen auch die Schützen noch nicht. Erstmals organisieren sie mit den Musikern ein Schützenfest mitten im Winter. Gefeiert wird an einem einzigen Tag, alle Altkreis-Vereine sind eingeladen. Foto: Hans Büttner/Montage

Büren (WB/eb). Nur einmal im Jahr Schützenfest feiern? Viel zu wenig, finden die Weiberger. Darum feiern sie im kommenden Jahr einfach zweimal. Im Januar ermitteln sie ihren Winterkönig.

Das erste Weiberger Winterschützenfest soll am Samstag, 13. Januar, über die Bühne gehen. Und weil die Weiberger nicht alleine feiern wollen, haben sie alle Schützenvereine aus dem Altkreis Büren gleich mit eingeladen. »Jeder ist willkommen mit uns das Winterschützenfest zu feiern«, sagt Geschäftsführer Jan Wieseler.

Es ist schon zehn Jahre her, dass der damalige Jungschützenmeister des Weiberger Schützenvereins, Dominik Schlüter, heute Chef der Musiker, die Idee hatte, auch einmal im Winter ein zweites Schützenfest zu feiern. Allerdings nicht drei Tage lang wie im Sommer, sondern an einem Tag, dafür aber mit allen Drum und Dran. Im Herbst lebte die Idee jetzt wieder auf.

»Als wir hörten, dass in Oeventrop ein Winterschützenfest mit viel Erfolg gefeiert worden ist, erinnerten wir uns an den damaligen Vorschlag von Dominik Schlüter«, erzählt Jan Wieseler. Und so wurde die Idee zur Tat.

Das Winterschützenfest beginnt nun am Samstag, 13. Januar, 17 Uhr. Die Laune soll dabei ebenso gut sein wie im Sommer, der Ablauf allerdings doch ein klein bisschen anders. »Wir freuen uns über jeden, der in Schützenuniform und Königinnenkleid kommt, aber es gibt keine Uniformanordnung und auch keine Kleiderordnung«, sagt Jan Wieseler.

Nach dem Eintreffen der Schützen und der Gastvereine geht es um 18 Uhr los mit dem Vogelschießen. Dazu wird der Bereich an der Vogelstange mit Flutlicht ausgeleuchtet und bei Bedarf ein beheizbares Zelt aufgestellt.

Wieseler: »Und weil der Weiberger Schützenverein ein weltoffener Verein ist, darf auch jeder Weiberger der über 18 Jahre alt ist, mit auf den Vogel schießen. Dabei ist es egal, ob Frau oder Mann.«

Geschossen wir natürlich auf einen Vogel im Winterkleid. Gebaut hat ihn Vogelbauer Matthias Schäfer, und angemalt wird er von den Kindern der Weiberger Jugendgruppe.

Nachdem der Vogel unten ist, folgt die Proklamation des ersten Weiberger Winterkönigs. »Der bekommt einen Orden und dazu 22 Liter Freibier«, erzählt Jan Wieseler.

Anschließend, gegen 20 Uhr, wird dann in der Halle kräftig Schützenfest gefeiert. Dazu spielt der Musikverein Weiberg zum Tanz auf. Um die Dekoration der Halle kümmern sich bereits die Weiberger Altschützen. Sie basteln zurzeit kleine Schneemänner für die Tische.

Zum Abschluss gibt es dann nochmals einen Höhepunkt. Nach dem der neue Winterkönig, die Winterkönigin oder das Winterkönigspaar – alles ist ja möglich – gegen Mitternacht nochmals ein Ständchen bekommen hat, sind alle Festteilnehmer zum großen Eierbacken in der Schützenhalle eingeladen. Rund 1500 Eier, alle gelegt von Hühnern aus Barkhausen, werde dann die Pfannen gehauen und gemeinsam verspeist. Der Eintritt ist frei.

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