Di., 11.12.2018

Wo zum Advent nicht nur ein Licht aufgeht – sondern gleich 64.000 – mit Video Diese Häuser sind echt der helle Wahnsinn

An dem Weihnachtshaus von George Koliana, Am Knapp 4 in Büren, leuchten mehr als 64.000 Lichter. Ebenfalls ein hell erleuchteter Blickfang ist das Haus von Hans-Heinrich Jacoby in Lichtenau-Kleinenberg.

An dem Weihnachtshaus von George Koliana, Am Knapp 4 in Büren, leuchten mehr als 64.000 Lichter. Ebenfalls ein hell erleuchteter Blickfang ist das Haus von Hans-Heinrich Jacoby in Lichtenau-Kleinenberg. Foto: Jörn Hannemann

Von Jörn Hannemann

Büren/Lichtenau (WB). »Wohnt hier der Weihnachtsmann?« – Das hört George Koliana in der Adventszeit häufig. Sein hell erleuchtetes Weihnachtshaus in Büren zieht nach einjähriger Pause wieder Bewunderer aus dem ganzen Land an.

Mehr als 64.000 Lichter erleuchten täglich nach Einbruch der Dämmerung in vielen Farben die Straße Am Knapp mitten in einer Bürener Siedlung. Der 52-Jährige hat sein ganzes Haus mit hunderten Lichtern in Schläuchen und Netzen geschmückt. Viel Herzblut steckt in den mehrtägigen Aufbauarbeiten. »Aber die strahlenden Kin- deraugen sind mir Lohn genug«, erzählt der Weihnachtsfan.

Ganze Kindergartengruppen pilgern zu ihm, um die Weihnachtslandschaft zu bestaunen. Auch Enkelkind Noah (14 Monate alt) verfolgt das ungewöhnliche Hobby seines Großvaters mit großen Augen. »Immer wieder sehen wir in diesen Wochen auswärtige Autofahrer hier vorbei fahren. Selbst aus dem Ruhrgebiet kommen Menschen, um das Lichtermeer zu fotografieren.« Wegen der vielen energiesparenden LED-Lampen rechnet der 52-Jährige mit knapp 100 Euro zusätzlich.

Weihnachtshaus auch in Kleinenberg

Knapp 30 Kilometer entfernt in Kleinenberg versetzt auch Hans-Heinrich Jacoby (70) mit einer imposanten Beleuchtung Passanten und Autofahrer in Weihnachtsstimmung. Wo andere Hausbesitzer einen Schwibbogen oder beleuchteten Stern aufstellen, leuchten dort Schneemänner, Hirsche und Tannenbäume um die Wette.

Auf dem Carport stehen als Nikolaus und Knecht Ruprecht verkleidete Schaufensterpuppen mit Schlitten, ein blinkendes Lichtermeer beleuchtet die Kleinen-berger Nacht, und hoch oben ziert ein Engel den Fachwerkgiebel. »Besonderes Augenmerk liegt auf einer selbst gebauten Holzkrippe, die in zwei Meter Höhe an der Hauswand schwebt«, erläutert der gelernte Heizungs- bauer.

Mit viel Liebe zum Detail schmückt der Senior seit Ende der 90-er Jahre sein Haus. »Auch wenn vielleicht einige Erwachsene das nicht verstehen können oder wollen: Hauptsache es erfreut die Kinder, die vorbeikommen und staunen.«

Weihnachtshäuser gesucht!

Wer ebenfalls im Kreis Paderborn lebt und seinen Vorgarten, Balkon oder Haus so fantasievoll und üppig beleuchtet und dekoriert hat, kann uns gerne ein Foto schicken. Am besten per E-Mail an die Adresse redaktion@westfaelisches-volksblatt.de. Wir freuen uns!

 

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