So., 05.05.2019

Bürener Wandertag in Wewelsburg kommt bei Besuchern gut an Natur pur erlebt

Ob auf zwei oder vier Beinen: Die Teilnehmer des Bürener Wandertags, den diesmal die Dorfgemeinschaft Wewelsburg ausrichtete, konnten gestern auf unterschiedlich langen und schwierigen Strecken Natur pur erleben.

Ob auf zwei oder vier Beinen: Die Teilnehmer des Bürener Wandertags, den diesmal die Dorfgemeinschaft Wewelsburg ausrichtete, konnten gestern auf unterschiedlich langen und schwierigen Strecken Natur pur erleben. Foto: Hans Büttner

Wewelsburg (WB/han). Wandern in Wewelsburg bedeutet Natur erleben. Dieses Vergnügen genossen beim 24. Bürener Wandertag rund 1400 Wanderer aus allen Altersgruppen.

Der hohe Stellenwert des Bürener Wandertags wurde auch in Wewelsburg wieder durch den großen Zuspruch von Gästen aus allen Teilen der Republik zum Ausdruck gebracht. Seit Wochen hatte sich der Heimatverein als Ausrichter auf das große Ereignis vorbereitet. Mit der Erfahrung aus zwei vorausgegangenen Wandertagen und dem Engagement großer Teile der Wewelsburger Dorfgemeinschaft waren die Vorbereitungen getroffen worden.

Noch am Samstag waren die Helfer die Strecken abgewandert und abgefahren, um sich davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist. Kein leichtes Unterfangen, denn schließlich standen Strecken von 5, 10, 21 und 42 Kilometer im Angebot. Zwar bestand ein Großteil der Strecken aus festen Wegen, aber der Regen der Vortage hatte die Wald- und Wiesenwege an einigen Stellen doch etwas aufgeweicht.

Früher Start

Zur Selbstverständlichkeit ist es geworden, dass die Marathonwanderer recht früh auf den Beinen sind. Auch in Wewelsburg war das nicht anders. Kurz vor sechs Uhr gab es für die fast 200 Teilnehmer kein Halten mehr. Gestärkt vom Früh-Frühstück ging es auf die Piste. Mit Meilenschritten ging es in den Bereich des südlichen Stadtgebietes. Nach gut sechs Stunden waren die ersten Marathonwanderer bereits zurück.

Etwas beschaulicher ließen es dann die Aktiven über die weiteren Strecken angehen. Ihr Weg führte zunächst vom Startpunkt Dorfhalle in Richtung Burg und dann hinunter ins Almetal.

Freundlichkeit und Köstlichkeiten

Die sattgrünen Wiesen der Almeauen, die blühenden Obstbäume, der Kuckucksruf, das Plätschern der Alme oder der Anblick der fast 400 Jahre alten Mühle: Überall gab es etwas Schönes zu erleben. Vorbei an der Startbahn des Flughafens, führte der Weg in den Wald.

Hier dann der erste Eindruck von dem, was die Wander auch weiter begleiten sollte: Massen an aufgeschichteten Baumstämmen und Wurzelwerk von umgestürzten Bäumen; Hinterlassenschaften von Stürmen und Borkenkäfern.

Einem Schnatgang gleich führten die von Peter Fuest ausgezeichneten Wanderwege dann an den Grenzen des Salzkottener Stadtgebiets entlang.

Wieder angekommen an der Halle, erwarteten die Wewelsburger ihre Gäste dann mit Freundlichkeit und Köstlichkeiten. »Wir freuen uns, dass so viele Gäste gekommen sind und dass es allen so gut gefallen hat«, sagte Mitorganisator Michael Ossowski, der ebenso zufrieden war wie Fritz Deneke (SGV) und Kerstin Salerno von der Touristikgemeinschaft.

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