Zentraler Platz in Büren-Weine wird mit Fördermitteln neu gestaltet
Treffpunkt fürs Dorf

Weine (WB/han). Viele Einwohner von Weine wünschen sich schon lange einen Treffpunkt mitten im Dorf. Jetzt bekommen sie ihn: Geld aus dem Förderprogramm „Leader“ fließt, die Arbeiten können beginnen.

Donnerstag, 17.09.2020, 03:00 Uhr
Freuen sich über Fördermittel für den neuen Dorfmittelpunkt in Weine, der mit Mitteln der „Leader“-Region „Südliches Paderborner Land“ gefördert wird: (von links) die (noch amtierenden) Bürgermeister Ulrich Berger (Salzkotten), Bürgermeister Reiner Allerdissen (Borchen), Ralf Zumbrock (Südliches) Paderborn Land, Klaus Feldmann (Dorfgemeinschaft Weine), Josef Hartmann (Bürgermeister Lichtenau), Klaus Siekmann (Bezirksregierung Detmold), Burkhard Schwuchow (Bürgermeister Büren, Norbert Steven (Ortsvorsteher Weine), Uwe Jordan (Südliches Paderborn Land) und Christoph Rüther (Bürgermeister Bad Wünnenberg). Foto:
Freuen sich über Fördermittel für den neuen Dorfmittelpunkt in Weine, der mit Mitteln der „Leader“-Region „Südliches Paderborner Land“ gefördert wird: (von links) die (noch amtierenden) Bürgermeister Ulrich Berger (Salzkotten), Bürgermeister Reiner Allerdissen (Borchen), Ralf Zumbrock (Südliches) Paderborn Land, Klaus Feldmann (Dorfgemeinschaft Weine), Josef Hartmann (Bürgermeister Lichtenau), Klaus Siekmann (Bezirksregierung Detmold), Burkhard Schwuchow (Bürgermeister Büren, Norbert Steven (Ortsvorsteher Weine), Uwe Jordan (Südliches Paderborn Land) und Christoph Rüther (Bürgermeister Bad Wünnenberg).

Pünktlich zum Start hat die Bezirksregierung Detmold den Förderbescheid über Förderbescheid ausgestellt. Das Projekt kostet insgesamt rund 25.000 Euro. Die „Leader“-Förderung liegt bei rund 16.500 Euro, die örtliche Co-Finanzierung beläuft sich demnach rund 9000 Euro.

Die Weiner Ortsgemeinschaft bringt davon knapp 6.500 Euro auf. Das Geld ist bei verschiedenen Veranstaltungen erwirtschaftet worden. Die Stadt Büren steuert die restlichen 2500 Euro bei. Als Empfänger der Fördermittel kümmert sich die Stadt außerdem um die Abrechnung.

Damit kann jetzt ein lang gehegter Wunsch der Dorfgemeinschaft in Weine Wirklichkeit werden: Der neue Dorfmittelpunkt soll als Rast-, Verweil- und Erholungsort speziell für Wanderer und Radfahrer dienen und mit einer Schutzhütte und Sitzgelegenheiten sowie einer Rad- und Wanderkarte ausgestattet werden.

Darüber hinaus wird durch die Neugestaltung des Dorfmittelpunktes ein zentraler Treffpunkt für generationsübergreifende Begegnungen und den Klön-Schnack für Jung und Alt geschaffen. Auch die baulich passende Einbindung des neuen Dorfzentrums in das ortsbildbezogene Umfeld ist ein wichtiger Aspekt.

Aber auch überörtliche Ziele werden durch die Neugestaltung des „Gemeinderasens“, wie er im Dorf genannt wird, unterstützt: Der neue Anziehungspunkt in Weine soll ausstrahlen und das gesamte Naherholungsgebiet „Almetal“ im Stadtgebiet Büren attraktiver machen, das Wander- und Radwegenetz aufwerten die Kommunikation der Menschen untereinander, abseits von digitalen Medien, fördern.

Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow freut sich auf die Umsetzung des Projektes, das im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) erarbeitet wurde. „In Weine entsteht ein Stück neuer dörflicher Lebenskultur“, betont er.

Vereinzelte Überlegungen zur Planung und Realisierung eines solchen Projektes in zentraler Lage bestehen schon seit mehreren Jahren. Speziell nach der Ausrichtung des Bürener Wandertages 2015 sowie dem 1000-jährigen Weiner Ortsjubiläum, ebenfalls in 2015, hat der damals gegründete Dorfgemeinschaftsverein als Dachverein des Ortes die Projektidee federführend auf die Agenda genommen und geht nun auch die Realisierung an. Ab Ende 2018/ Anfang 2019 wurden erste Schritte zur Umsetzung unternommen und Vorentwürfe erstellt.

Die Stadt Büren wurde bei der Ausschau nach Fördermöglichkeiten bei der „Leader“-Region „Südliches Paderborner Land“ fündig und hat mit Hilfe der Regionalmanager Ralf Zumbrock und Uwe Jordan einen Förderantrag ausgearbeitet. Der genehmigungsreife Förderantrag konnte dann im Frühjahr 2020 bei der Bezirksregierung in Detmold eingereicht werden und wurde positiv beschieden.

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