Mo., 14.05.2018

Westenholz wird für ein Wochenende zur Schützen-Hauptstadt Bundesköniginnentag ein voller Erfolg

Festkleider in allen Variationen gab es beim Königinnentag zu sehen.

Festkleider in allen Variationen gab es beim Königinnentag zu sehen. Foto: Besim Mazhiqi

Delbrück-Westenholz (WB/han). 200 Königinnen, 5000 Zugteilnehmer und 7500 Zuschauer an den Straßenrändern. Das war der Bundesköniginnentag.

Die prächtigen Kleider der Hofdamen und vor allem der Königin sind der Glanzpunkt jedes Schützenfestes. Doch auch abseits von Strass, Spitze und Reifröcken leisten Frauen, obwohl sie fast überall gar nicht selbst auf den Vogel schießen dürfen, viel für die Schützen – häufig hinter den Kulissen und im Verborgenen.

Aus dem Wunsch heraus, die Bedeutung der Frauen für das Schützenwesen hervorzuheben, ist der Bundesköniginnentag entstanden.

Bestens gelungen ist das am Wochenende in Westenholz, wo sich die St.-Joseph-Schützen um Oberst Uwe Erkelenz drei Jahre lang darauf vorbereitet haben, ihr Dorf für zwei Tage zur Bundeshauptstadt der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zu machen. Die Westenholzer präsentierten sich als perfekte und gut organisierte Gastgeber.

Höhepunkt war der große Festzug durch den Ort, bei dem die zahlreichen Zuschauer am Sonntag Königinnen-Kleider in wirklich allen Schattierungen bewundern konnten. Da winkten Majestäten in zarten Träumen aus Pastell und Spitze ebenso wie in Roben in knalligen Signalfarben. Reifröcke raschelten und Diademe glitzerten in der Frühsommersonne.

Und die Besucher aus dem Paderborner Land bekamen auch Schützenmoden zu sehen, die hier fast exotisch anmuten. So kamen Königinnen und Hofdamen aus dem Rheinland in traditionellen Trachten, während viele Schützen auf historische Uniformen Wert legten.

Die Regenten aus Xanten wurden von stattlichen Schützen mit römischen Helmen begleitet. Und so mancher König musste eine sicherlich mehrere Kilo schwere Silberkette mit unzähligen Plaketten mit sich schleppen.

Von der Ehrentribüne an der Westenholzer Kirche aus verfolgte neben zahlreichen Repräsentanten aus Politik und Schützenwesen auch Landesministerin Christina Schulze-Föcking als Schirmherrin den Festzug, den Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs mit viel Sachkenntnis und Humor kommentierte.

 

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