Eröffnung am 1. Oktober – Stadt Delbrück investiert 7,24 Millionen Euro
Hallenbad nach Umbau wie neu

Delbrück (WB). Totalsanierung, Komplettumbau, Erweiterung und noch mehr: »Wir haben an einem ganz großes Rad gedreht«, blickt Bürgermeister Werner Peitz auf die vergangenen zwei Jahre zurück. So lange hat es gedauert, um aus dem veralteten Hallenbad am Nordring ein topmoderrnes Schwimmbad zu machen, das am 1. Oktober eröffnet wird .

Mittwoch, 29.08.2018, 18:46 Uhr aktualisiert: 29.08.2018, 19:46 Uhr
Die Fachplaner aus Bad Zwischenahn im umgestalteten Kinderplanschbecken, dem noch das Waser fehlt: Christian Bär und Wolfgang Franz). Energetisch ist das Bad jetzt in allen Belangen auf dem neuesten Stand der Technik. Hinzu kamen zudem und unter anderem neue Fenster, die Sanierung der Wände, der Böden, Träger und Stützen, der Empore, der Lichtanlage. Foto: Besim Mazhiqi
Die Fachplaner aus Bad Zwischenahn im umgestalteten Kinderplanschbecken, dem noch das Waser fehlt: Christian Bär und Wolfgang Franz). Energetisch ist das Bad jetzt in allen Belangen auf dem neuesten Stand der Technik. Hinzu kamen zudem und unter anderem neue Fenster, die Sanierung der Wände, der Böden, Träger und Stützen, der Empore, der Lichtanlage. Foto: Besim Mazhiqi

Noch sind natürlich nicht alle Arbeiten abgeschlossen, aber zumindest so weit vorangekommen, dass die Stadt am Mittwoch schon mal die Türen für einen Presserundgang öffnete, um das Ergebnis der Gesamtmaßnahme vorzustellen. Die voraussichtlichen Kosten betragen 7,24 Millionen Euro. Dazu erhält die Stadt Fördermittel in Höhe von 1,34 Millionen Euro »für die energetische Sanierung und für die Schaffung der Barrierefreiheit des Altbaues«, berichtet Astrid Wölk vom Fachbereich Bauen und Planen der Stadtverwaltung. Bei ihr liefen viele Planungsfäden zusammen. Auch das gesamte Hallenbadteam um Ralf Osteresch »war über die ganze Bauzeit eingebunden, hat Hand angelegt und einen tollen Job gemacht«, so Peitz.

Auf der Zielgeraden: Im Oktober eröffnet das Delbrücker Hallenbad wieder

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Im Prinzip ist im und auch am Hallenbad kein Stein auf dem anderen geblieben. »Einmal Rohbau und zurück«, verdeutlicht Christian Bär (Planungsbüro jbp, Janßen, Bär, Partner; Bad Zwischenahn) den Umfang. Gerade bisherige Stammbesucher des Hallenbades werden demnächst staunen, was aus dem Bad geworden ist.

Völlig neu ist das angebaute Kursbecken, ausgestattet mit einem Hubboden, der von 0 bis 1,80 Meter Wassertiefe verstellbar ist. Dieses Becken wird künftig vorrangig für Kurse, beispielsweise Wassergymnastik, genutzt. Es ersetzt künftig das betagte Lehrschwimmbecken an der Marktstraße, das geschlossen wird,

Die angebaute Kursbeckenhalle ist durch eine riesige Fensterfront, die sich nach draußen zur neu angelegten Terrasse hin komplett öffnen lässt, lichtdurchflutet. Neu gestaltet wurde außerdem das Kinderplanschbecken nebenan. Der Aufsichtsraum der Schwimmmeister liegt jetzt zentral zwischen den drei Becken, die sich dadurch besonders gut beaufsichtigen lassen.

1,3 Millionen Liter Wasser sind in die drei Becken eingelassen worden

1,3 Millionen Liter Wasser sind inzwischen in die drei Becken eingelassen worden. Bis zum Eröffnungstermin bleibt Zeit, die vorgeschriebenen Wasserproben zu analysieren sowie Schwebstoffe und andere Staubpartikel, die sich nach einer solch großen Baumaßnahme gar nicht vermeiden lassen, rauszufiltern. »Wir sind heilfroh, dass wir uns während der Bauphase noch entschieden haben, auch die Fliesen des Hauptbeckens gegen neue auszutauschen«. berichtet Astrid Wölk. Die alten Fliesen hatten vor Umbaubeginn noch einen passablen Einruck hinterlassen; bei näherer Begutachtung stellte sich aber heraus, dass sie in vielleicht zwei, drei Jahren »fällig« gewesen wären. »Außerdem hatten wir ohnehin trotz Mehraufwand finanzielle Reserven«, begründet Astrid Wölk den Austausch.

Auch die gesamte Deckenkonstruktion wurde schließlich noch aus ähnlichen Gründen komplett ausgetauscht. Alles strahlt nun hell, »wozu auch eine ausgeklügelte Lichttechnik beiträgt«, ergänzt Planer Wolfgang Franz vom Büro jbp. Der Eingangs- und Innenbereich mit völlig neuem Bistro ist ebenfalls kaum noch wiederzuerkennen. All dies sind nur Beispiele des Totalumbaues; vieles werden die Besucher gar nicht sehen – Stichwort: neueste Badtechnik im Kellergeschoss.

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