Fr., 12.10.2018

Schlagerstar Jürgen Drews tritt in der Delbrücker Stadthalle auf Jürgen Drews: »Es geht immer weiter!«

So kennen und lieben ihn seine Fans: Jürgen Drews als »König von Mallorca«.

So kennen und lieben ihn seine Fans: Jürgen Drews als »König von Mallorca«. Foto: Meike Oblau

Delbrück (WB). Ohne Krone und Zepter, dafür aber mit Band hält der König von Mallorca Einzug in die Stadthalle Delbrück. Isabella Wünnerke hat mit dem Sänger vor seinem Auftritt am Samstag, 20. Oktober, 19 Uhr, gesprochen.

Herr Drews, viele Fans machen sich angesichts ihres Krankenhausaufenthaltes und einer Notoperation Sorgen um ihren Gesundheitszustand. Daher die wichtigste Frage vorab: Wie geht es Ihnen momentan?

Jürgen Drews: Mir geht es wieder gut. Ich bin noch etwas wackelig auf den Beinen, was wahrscheinlich auch am Alter liegen dürfte. Da erholt man sich sicher etwas langsamer. Für einen Halbmarathon bin ich sicher noch nicht vorbereitet.

 

Wie kam es denn dazu, dass sich die Lage derart zugespitzt hatte?

Jürgen Drews: Nach einem Leistenbruch kam es zu einer Routinekomplikation. Das Netz, das man eingesetzt bekommt, kann sich im Dünndarm verfangen, der wiederum abknicken kann. Bei mir drohte ein Darmverschluss, der jedoch durch eine Operation verhindert werden konnte.

 

Der Krankenhausaufenthalt liegt mehr als einen Monat zurück, können Fans endgültig aufatmen?

Jürgen Drews: Ja! Es kann totale Entwarnung gegeben werden. Ein Glück! – Es hätte auch anders ausgehen können.

 

Was macht dieses Erlebnis mit dem König von Mallorca? Denken Sie ans Aufhören?

Jürgen Drews: Ich bin 73. Da genießen wohl viele schon ihre Rente. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, und für mich geht es immer weiter. Auf der Bühne habe ich wahnsinnigen Spaß, das hält mich jung.

 

Sie und Ihre Frau Ramona gelten als echtes Traumpaar. Wie hat sie die vergangenen Monate empfunden?

Jürgen Drews: Ramona und ich fühlen uns tierisch wohl miteinander. Sie traut dem Frieden jedoch noch nicht ganz. Am liebsten wäre ihr, ich würde einen kleinen Gang zurückfahren. Auf meiner Tour begleitet sie mich deshalb. Auch in Delbrück wird sie dabei sein.

 

Erwartet die Fans in Delbrück nun ein ruhigeres Programm?

Jürgen Drews: Nein, das kann man so nicht sagen. Ich freue mich sehr auf das Konzert in Delbrück. Im Schlepptau habe ich dann auch meine ganze Band samt Tänzern. Musikalisch orientiert sich vieles an den Les Humphries Singers. Durch sie bin ich erst zur Musik gekommen. Außerdem bringe ich viele alte Hits aufgenommen in neuer Version mit. Darunter auch »Ein Bett im Kornfeld«. Meine neue LP heißt daher treffend »Jürgen Drews feat. Jürgen Drews«.

 

Sie waren schon häufiger in Delbrück. Was verbinden Sie mit dem Paderborner Land?

Jürgen Drews: Paderborn selbst ist eine sehr schöne Stadt. Unsere Tochter Joelina hat eine ganz besondere Verbindung zu Paderborn. Wenn sie in ihrer Berliner Wohnung ist, schläft sie nämlich auf einem Wasserbett, das wir aus Paderborn haben. Paderborn ist uns also ein Begriff.

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