Di., 01.01.2019

Landtagsabgeordnete besuchen Netzwerk in Ostenland Ausbildungsberufe ausprobieren

Markus Kamann (2. von rechts) und Nicole Glawe-Miersch von der Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement führten die beiden Landtagsabgeordneten Daniel Sieveke (links) und Bernhard Hoppe-Biermeyer durch das BANG-Starter-Center in Ostenland.

Markus Kamann (2. von rechts) und Nicole Glawe-Miersch von der Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement führten die beiden Landtagsabgeordneten Daniel Sieveke (links) und Bernhard Hoppe-Biermeyer durch das BANG-Starter-Center in Ostenland.

Delbrück-Ostenland (WB). Immer häufiger haben Betriebe im Paderborner Land Schwierigkeiten, junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern. Die Über-Akademisierung der Gesellschaft wird oft kritisiert. Die zurückgehenden Bewerberzahlen in den Ausbildungsberufen bringen eine immer größere Fachkräfteproblematik in der nahen Zukunft mit sich.

Diesem Trend stellt sich im heimischen Delbrück-Ostenland jetzt das sogenannte »Bang-StarterCenter« entgegen. »Bang« steht dabei für das Berufliche Ausbildungs-Netzwerk im Gewerbebereich. Im November 2017 wurde »Bang« eröffnet, die für die Gründung erforderlichen Investitionen in Höhe von 600.000 Euro hatten lokale Betriebe und Sponsoren gedeckt. Beheimatet ist das Center in der ehemaligen Hauptschule in Ostenland.

In der ehemaligen Hauptschule in Ostenland beheimatet

Initiator Markus Kamann hatte jetzt die beiden Landtagsabgeordneten für Stadt und Landkreis Paderborn, Daniel Sieveke und Bernhard Hoppe-Biermeyer, zur Besichtigung eingeladen.

Und diese zeigten sich beeindruckt: »Hier können junge Menschen potenzielle Ausbildungsberufe hautnah ausprobieren und kennenlernen, und die zugehörigen Ausbildungsplätze bei Betrieben in der Region stehen bereits konkret dahinter zur Verfügung«, freut sich Daniel Sieveke. Bernhard Hoppe-Biermeyer sagt: »Wenn jetzt schon Anfragen aus Höxter und sogar von der Rheinschiene kommen, dieses Erfolgsprojekt zu übertragen, dann sagt das doch alles.«

Die beiden Landespolitiker Hoppe-Biermeyer und Sieveke sind sich einig, dass gerade nach Jahren des wirtschaftlichen Dauer-Booms jede innovative Idee gebraucht werde. Es gehe dabei allerdings nicht darum, Jugendlichen alles bereits »mundgerecht auf den Teller« zu legen, sondern ihnen einfach Möglichkeiten aufzuzeigen, die sonst vielleicht unbeachtet bleiben im Wettstreit um die Fachkräfte der Zukunft.

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