Do., 14.03.2019

Stadt Delbrück verstärkt das Rohrnetz zur Sicherstellung der Wasserversorgung Baubeginn an der Nordtangente

Geben den Startschuss zur Rohrnetzverstärkung (von links): Olaf Merschmann (Leiter Fachbereich Tiefbau), Daniel Strozoda (Fachbereich Tiefbau), Robert Siemensmeyer (Leiter Wasserwerk), Thomas Marks (Ingenieurbüro Hegers), Stefan Bökmann), Rainer Knoop (beide Firma Bökmann), Bürgermeister Werner Peitz und Ingo Sagemüller (Vorsitzender Betriebsausschuss.

Geben den Startschuss zur Rohrnetzverstärkung (von links): Olaf Merschmann (Leiter Fachbereich Tiefbau), Daniel Strozoda (Fachbereich Tiefbau), Robert Siemensmeyer (Leiter Wasserwerk), Thomas Marks (Ingenieurbüro Hegers), Stefan Bökmann), Rainer Knoop (beide Firma Bökmann), Bürgermeister Werner Peitz und Ingo Sagemüller (Vorsitzender Betriebsausschuss.

Delbrück (WB). Zur langfristigen Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung haben die Gemeinden gemäß Landeswassergesetz ein Konzept über den Stand und die zukünftige Entwicklung der Wasserversorgung in ihrem Gemeindegebiet aufzustellen. Das Konzept der Stadt Delbrück sieht unter anderem Rohrnetzverstärkungen vor. Der erste von zwei Bauabschnitten betrifft die »Nordtangente« mit einer Gesamtlänge von 5360 Metern und wurde jetzt begonnen. Die Fertigstellung ist für Oktober geplant, die Baukosten betragen rund 2,4 Millionen Euro.

Es wird jedoch nicht nur eine neue Rohrleitung verlegt, sondern auch ein Teilstück einer alten Gussleitung Richtung Waßmannsweg auf einer Länge von 1190 Metern ausgetauscht. Betroffen davon ist das Teilstück vom Wasserwerk bis zur Linnenstraße. Hier sind in der Vergangenheit häufiger Rohrbrüche aufgetreten. Die Leitung soll in den nächsten Jahren vollständig getauscht werden.

Beginnend am Wasserwerk werden diese beiden Projekte auf einer Strecke von 250 Metern in einer größer dimensionierten Leitung zusammengefasst. Der erste Bauabschnitt startet am Wasserwerk und verläuft unter anderem über die Hövelhofer Straße und den Rellerweg und endet am Jüdendamm. Im zweiten Bauabschnitt soll die Nordtangente dann vom Jüdendamm bis zur Grubebachstraße in Westenholz verlängert werden.

»Ich möchte mich bei den Landwirten bedanken, die die Querung ihrer Flächen erst möglich gemacht haben«, sagte Olaf Mersch­mann, Leiter des Fachbereiches Tiefbau. Trotz dieser Kapazitätsverstärkung für das Rohrleitungsnetz sei ein sorgsamer Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser weiterhin erforderlich. Die Planungen für diese Baumaßnahme wurden von dem Ingenieurbüro Hegers und von Daniel Strozoda, Fachbereich Tiefbau, geleistet. Die ausführenden Arbeiten werden von dem Unternehmen Tiefbau Bökmann mit zwei Baukolonnen gleichzeitig durchgeführt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6468747?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198401%2F2851065%2F