Mo., 15.04.2019

Rettungshubschrauber fliegt 44-Jährigen mit schwersten Verletzungen nach Bielefeld Autofahrer prallt frontal gegen Straßenbaum

Die Feuerwehr trennte das Autodach ab, um den eingeklemmten Fahrer befreien zu können.

Die Feuerwehr trennte das Autodach ab, um den eingeklemmten Fahrer befreien zu können. Foto: Axel Langer

Delbrück/Gütersloh (WB/al). Schwerste Verletzungen hat ein 44-jähriger Autofahrer am Montag Nachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Kaunitzer Straße erlitten. Aus ungeklärter Ursache kam er von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Dabei wurde er massiv in seinem Auto eingeklemmt.

Gegen 15.40 Uhr war der 44-jährige Mann aus dem Kreis Gütersloh mit einem Ford Mondeo Kombi auf der Kaunitzer Straße aus Richtung Steinhorst kommend unterwegs. Einige hundert Meter vor der Kreisgrenze Gütersloh kam er in Höhe der Hausnummer 85 aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, fuhr rund 50 Meter auf der Bankette und prallte dann frontal gegen einen Straßenbaum. Dabei wurde er nach Auskunft der Feuerwehr im Bein- und im Brustbereich massiv eingeklemmt.

»Die Rettungsarbeiten gestalteten sich als sehr schwierig. Wir haben parallel mit zwei Rettungssätzen gearbeitet«, sagte Einsatzleiter Ralf Fischer. Hierzu rückte neben dem Löschzug Lippling auch der Löschzug Delbrück aus. Die hintere Fahrertür wurde ebenso wie das gesamte Fahrzeugdach abgetrennt, um dem Notarzt einen ungehinderten Zugang zum Patienten zu verschaffen. Nachdem der Autofahrer aufwändig befreit werden konnte, brachte Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen den schwerstverletzten Mann ins Klinikum Gilead nach Bielefeld.

Der völlig zerstörte Ford wurde von der Polizei sichergestellt und abgeschleppt. Den Schaden schätzten Polizeibeamte vor Ort auf etwa 8000 Euro. Die Kaunitzer Straße blieb bis gegen 18 Uhr vollgesperrt. Der eingesetzte Notarzt aus Hövelhof lobte die Arbeit der Delbrücker Feuerwehrleute. »Beim gleichzeitigen Einsatz von zwei Rettungssätzen sind viele Dinge zu beachten, und es ist eine sehr gute Kommunikation gefragt. Die Feuerwehr hat hier sehr kompetent und professionell gearbeitet«, lobte der Notarzt.

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